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29. April 2009, 00:00
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Allianz verdient deutlich weniger

Die Münchner Allianz-Versicherung hat im ersten Quartal 2009 nach vorläufigen Zahlen ein operatives Ergebnis von 1,3 Milliarden Euro erzielt. Die Summe liegt damit deutlich unter dem Vergleichswert von 2,2 Milliarden Euro aus dem Vorjahreszeitraum.

Umsatzplus im ersten Quartal

Die Umsätze des Konzerns entwickelten sich dagegen leicht positiv und erreichten 27,7 Milliarden Euro, nach 27 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Die bereits angekündigte Belastung aus dem Verkauf der Dresdner Bank betrage 400 Millionen Euro, teilt der Versicherer weiter mit. Die Solvabilitätsquote (Eigenmittel im Verhältnis zu der von der Aufsicht geforderten Kapitalausstattung) werde voraussichtlich etwa 158 Prozent betragen. Ende 2008 lag sie bei 161 Prozent.

Keine Ergebnisprognose für 2009

Eine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr will die Konzernführung nicht abgeben. “Allen Anstrengungen zum Trotz wird 2009 kein einfaches Jahr werden. Ich möchte nichts versprechen, was ich nicht halten kann”, rechtfertigte sich Allianz-Chef Michael Diekmann. Frisches Kapital brauche sein Unternehmen aber nicht. (hb)

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