Anzeige
Anzeige
11. Juni 2015, 08:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zusatzbeitrag für die meisten kein Grund zum Kassenwechsel

Die seit Anfang des Jahres von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) erhobenen Zusatzbeiträge stellen für Versicherte bisher kaum einen Grund dar, die Kasse zu wechseln. Nahezu alle Mitglieder (97 Prozent) seien im ersten Quartal 2015 ihrer Krankenkasse treu geblieben.

Betriebliche-Krankenversicherung in Zusatzbeitrag für die meisten kein Grund zum Kassenwechsel

Die Umfrage zeigt, dass 60 Prozent der Befragten die Höhe des Zusatzbeitrags, den ihre eigene Kasse von ihnen verlangt, gar nicht kennen.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) unter 1000 gesetzlich Versicherten.

“Leistung, Service und Zusatzbeitrag sind für die meisten Versicherten die entscheidenden Kriterien, wenn es um die Wahl der richtigen Krankenkasse geht”, erläutert Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswesen und Pharma bei PwC.

Allgemeiner Beitragssatz gesenkt

Seit Anfang des Jahres ist der allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen auf 14,6 Prozent gesenkt worden. Je nach Finanzlage können die Kassen einen Zusatzbeitrag erheben, der sich derzeit für mehr als 60 Prozent aller gesetzlich Versicherten auf 0,9 Prozent ihres Bruttoeinkommens beläuft.

Allerdings zeige die Umfrage auch, dass 60 Prozent der Befragten die Höhe des Zusatzbeitrags, den ihre eigene Kasse von ihnen verlangt, gar nicht kennen. Genauso viele geben an, von ihrer Krankenkasse nicht ausreichend über das Thema informiert worden zu sein.

Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter käme laut der Umfrage für mehr als die Hälfte der gesetzlich Versicherten (52 Prozent) nur in Betracht, wenn die Beiträge bei gleicher Leistung und Service niedriger wären.

Der GKV-Spitzenverband rechnet in den kommenden Jahren mit deutlichen Beitragssteigerungen. Aufgrund der Gesundheitsreformen sowie eines strukturellen Defizits bei Ausgaben und Einnahmen sei bis 2019 ein Anstieg der Zusatzbeiträge von derzeit durchschnittlich 0,9 Prozent auf 1,4 bis 1,8 Prozent zu erwarten, hieß es Anfang des Monats.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Börsen-Ausblick 2018 – Altersvorsorge – Immobilienmarkt Deutschland – Finanzvertrieb-Trends

Ab dem 14. Dezember im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Ergo kappt Verzinsung 2018 nur teilweise

Die Lebensversicherungskunden der Ergo müssen sich 2018 nur teilweise auf sinkende Überschüsse einstellen. Die laufende Verzinsung bleibt bei den Töchtern Victoria Leben mit 2,05 Prozent und bei Ergo Direkt mit 2,75 Prozent stabil. Für die Kunden der Ergo Leben sinkt sie hingegen um 0,2 Prozentpunkte auf 2,05 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Zinspolitik: So wirken sich die Entscheidungen von Fed und EZB aus

Am Mittwoch beschloss die amerikanische Notenbank Federal Reserve eine weitere Erhöhung des Leitzinses um 0,25 Prozent. Die Europäische Zentralbank entschied am Donnerstag, den Leitzins in der Eurozone nicht anzuheben. Der Finanzdienstleister Dr. Klein kommentiert, wie sich diese Entscheidungen auswirken.

mehr ...

Investmentfonds

“EZB stimmt Investoren auf ruhiges Jahresende ein”

Will man die Sitzungen der US-amerikanischen- (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) diese Woche zusammenfassen, reicht ein Wort: “un­spek­ta­ku­lär”. Das trifft auch auf die Ergebnisse zu, die die Märkte so bereits erwartet haben. Cash. hat Reaktionen auf die Entscheidung der EZB zusammengefasst:

mehr ...

Berater

Finanzen 2018: Deutsche wieder optimistischer

Die Bundesbürger sind mit Blick auf ihre eigenen finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten optimistischer als im vorigen Jahr. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Postbank hervor. Die Zuversicht ist demnach jedoch nicht in allen Teilen der Gesellschaft gleich stark ausgeprägt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance zapft US-Autofahrer an

Der Asset Manager Deutsche Finance Group aus München investiert über einen institutionellen Zielfonds in den Aufbau eines Tankstellenportfolios in den USA.

mehr ...

Recht

Versicherungsanlageprodukte: Vermittlung nach Umsetzung der IDD

Die Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtline IDD in deutsches Recht bringt auch neue Anforderungen an die Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten mit sich. Konkrete Informationspflichten und Wohlverhaltensregeln ergeben sich aus der “Delegierten Verordnung” der EU.

mehr ...