30. September 2016, 15:00
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“Wir bringen die wichtigste Versicherung auf das Smartphone”

Mit dem “Helden Schutz” bietet das Hamburger Insurtech Haftpflicht Helden digitalen Haftpflichtschutz über das Smartphone an. Cash.Online hat mit dem Gründer-Team Stefan Herbst, Florian Knörrich und Jan Louis Schmidt gesprochen.

Haftpflicht-Helden in Wir bringen die wichtigste Versicherung auf das Smartphone

Das Gründer-Team von Haftpflicht Helden (von links): Stefan Herbst, Florian Knörrich und Jan Louis Schmidt.

Cash.Online: Wie kam es zur Idee, die Haftpflicht Helden zu gründen?

Knörrich: Vor zwei Jahren wurde das Fahrrad meiner Tochter gestohlen, aber meine Versicherung zahlte nicht. Die hatte ich vor mehr als zehn Jahren abgeschlossen und zu diesem Zeitpunkt hatten die Kinder keine Fahrräder. Die Zusatzoption “Fahrrad” hatte ich deswegen bei der Hausratversicherung gespart. An dieser Stelle kam die Frage auf: Wer möchte eigentlich Versicherungen, bei denen jedes Jahr geprüft werden muss, ob sie noch aktuell sind?

Und sollte es nicht Versicherungen geben, die besser zum Leben passen? Und so entstanden die Haftpflicht Helden. Wir haben einfach beschlossen, eine bessere Versicherung ins Leben zu rufen. Transparent und ohne Haken im Kleingedruckten. Ohne Diskussionen, was sie beinhaltet oder nicht. Ohne lange Laufzeiten. Eine Versicherung, die zudem besten Schutz garantiert.

Was genau leistet der Helden Schutz?

Knörrich: Mit dem Helden Schutz bringen wir die wichtigste Versicherung auf das Smartphone. Für einen perfekt digitalen Haftpflichtschutz mit 50 Millionen Euro Absicherung braucht es nicht mehr als drei Minuten und 72 Euro. Der Schutz ist garantiert vollständig – aufwendige Vergleiche und Ausfüllen von Fragen entfallen. Durch Empfehlungen kann der Beitrag auf Dauer reduziert werden. Ein Schutz für alle zur Flatrate, garantiert immer aktuell und täglich kündbar. Weltweit. Schäden können direkt in der App gemeldet werden. Der Service ist komplett digital und papierlos.

Der Helden Schutz ist nur über eine App verfügbar. An wen richtet sich das Angebot?

Herbst: Viele wissen gar nicht, wie wichtig eine Haftpflichtversicherung ist. Das zeigen zumindest unsere Untersuchungen deutlich. Wenn man Verbraucherschützer und Experten fragt, wird die Haftpflichtversicherung allerdings immer als wichtigster Schutz genannt. Dennoch haben laut statistischem Bundesamt 15 Prozent der deutschen Bevölkerung keine Haftpflichtversicherung. Das sind sechs Millionen Haushalte.

In der Generation der bis zu 25-Jährigen – unserer Kernzielgruppe – sind sogar 38 Prozent nicht versichert. Im Ernstfall muss der Verursacher eines Schadens mit seinem gesamten Vermögen geradestehen. Das ist gesetzlich geregelt. Der Helden Schutz deckt dieses Risiko umfassend und ist durch eine Leistungsgarantie jederzeit auf dem neuesten Stand. Der Helden Schutz richtet sich daher an jeden, der einen optimalen Versicherungsschutz haben möchte, ohne sich ständig damit befassen zu müssen. Und das ist jeder, der volljährig ist und auf eigenen Beinen steht.

Seite zwei: “Versicherungen sind nicht wirklich im digitalen Zeitalter angekommen

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3 Kommentare

  1. Da stimmt was nicht in unserem Lande!
    Ich habe zeit- und geldaufwändige Kurse belegen müssen, damit ich VVG-konform eine Privathaftpflicht vermitteln darf/kann.
    Hier geht alles angeblich in 3 Minuten über die Bühne.
    Ich fühle mich verarscht!

    Kommentar von KoSeRa — 4. Oktober 2016 @ 09:49

  2. Das geht natürlich günstiger!
    Für die Versicherungen, nicht nur für die Vermittler, allerdings ein Hinweis, den Kunden -vollautomatisiert, vor allem bei Veränderungen, den Kunden zu kontaktieren.
    Der Kunde wir aber gerade von den Fintecs, hier sogar von einem Gründer,
    als zu dämlich und zu sorglos definiert.
    Das Räder geklaut werden dürfte hinlänglich bekannt sein. wer das nicht versichern will macht das bewußt.
    Vielleicht ein Modell für Fintecs:
    Versicherung gegen Dämlichkeit!

    Kommentar von Wilfried Strassnig — 4. Oktober 2016 @ 09:40

  3. Schönes Interview. Mal schauen, wo die Helden in ein paar Jahren stehen.

    Kommentar von Honoro — 30. September 2016 @ 21:57

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