17. Oktober 2016, 10:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Zahl der reinen Online-Abschlüsse steigt

Im Internet recherchieren und offline kaufen: Sechs von zehn Versicherungskunden versorgen sich zunächst im Internet mit Informationen, bevor sie einen Vertrag schließlich. Sie unterzeichnen aber lieber “offline” bei einem Versicherungsvermittler.

Shutterstock 151394012 in Studie: Zahl der reinen Online-Abschlüsse steigt

Kaum ein Vertrag wird ohne vorherige Recherche des Kunden im Internet geschlossen

Zu diesem Ergebnis kommt die dritte Auflage der “ROPOStudie für Versicherungsprodukte in Deutschland”, die von der GfK in Kooperation mit der Zurich Gruppe und Google durchgeführt wurde.

Kaum ein Vertrag wird demnach ohne vorherige Recherche des Kunden im Internet geschlossen: 84 Prozent aller Abschlüsse werden via Internet-Recherche vorbereitet. Für den Abschluss nutzen die Kunden aber weiterhin überwiegend den gewohnten Weg über den Vermittler: 75 Prozent aller Verträge werden nicht auf elektronischem Weg abgeschlossen.

Die Entwicklung spricht allerdings gegen den Vermittler: Die reinen Online-Abschlüsse aufgrund vorheriger Online-Recherche haben sich seit der letzten Studie aus dem Jahr 2012 auf 25 Prozent verdoppelt.

Markentreue hat große Bedeutung

Das größte Zutrauen, einen Vertrag rein online abzuschließen, haben Kunden laut Studie bei der Kfz-Versicherung. 33 Prozent aller Kfz-Verträge werden mittlerweile online getätigt. Die Altersvorsorge-Themen werden zwar zunehmend ebenfalls online recherchiert, aber nur in geringem Maße online abgeschlossen.

Laut Studie hat selbst im Internet Markentreue einen hohen Stellenwert bei der Recherche. Mehr als die Hälfte aller Suchanfragen über Google nach Versicherungsprodukten haben einen konkreten Bezug zu einer bestimmten Anbietermarke. (kb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Staatliche Rente: Was Sie noch erwarten können

Wenn Sie noch nicht in der Nähe des Rentenalters sind, haben Sie sich vielleicht schon einmal die Frage gestellt, ob und wenn ja, wie Sie privat vorsorgen können. Die Botschaften der Politik unterscheiden sich maßgeblich von denen der Banken- und Versicherungsbranche. Als Laie ist es tatsächlich schwierig, darauf gute Antworten zu erhalten. Finanzexperte Maxim Bederov. nimmt sich in diesem Artikel jedoch kein Blatt vor den Mund und sagt, was tatsächlich Sache ist.

mehr ...

Immobilien

Betriebskostenabrechnung: 5 Tipps für Vermieter

Heizung, Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Versicherungen, Gebäudereinigung, Verwaltungskosten, Leerstand und mehr: Was ist umlagefähig, was nicht? Vor dieser Frage stehen Eigentümer von Mietimmobilien spätestens dann, wenn sie die jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen und bestimmte Mindestanforderungen beachten müssen. Gerade Vermieter von kleineren Immobilien, die diese selbst verwalten, werden dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler fasst daher zusammen, was zu einer rechtssicheren und ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung gehört.

mehr ...

Investmentfonds

Berater-Barometer: Anlageprofis sehen Gefahr der Blasenbildung durch Niedrigzinspolitik

Als derzeit größtes Risiko für die Kapitalmärkte sehen Berater und professionelle Anleger die Gefahr, dass es aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds zu Blasen in einzelnen Martktsegmenten kommt. Wo die größten Risiken liegen.

mehr ...

Berater

Was Frauen gegen Altersarmut tun können

Nadine Kostka von der Finanzberatung Sommese gibt zehn Tipps für Frauen, um gezielt gegen Altersarmut vorzubeugen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marvest startet drittes Crowdinvesting-Projekt

Die auf den maritimen Sektor spezialisierte Online-Plattform Marvest hat ihr drittes Projekt für Investoren veröffentlicht. Die Anleger können über eine “Schwarmfinanzierung” in ein Darlehen für einen Mehrzweckfrachter investieren. 

mehr ...

Recht

Blitzer-Urteil: Messungen von privaten Dienstleistern sind rechtswidrig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einer Grundsatzentscheidung bestätigt, dass Verkehrsüberwachungen durch private Dienstleister gesetzeswidrig sind und auf einer solchen Grundlage keine Bußgeldbescheide erlassen werden dürfen (Beschluss vom 6.11.2019, Az. 2 Ss-OWi 942/19).

mehr ...