Anzeige
28. November 2016, 13:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Telematik-Tarife: Noch viel Skepsis

49 Prozent der Deutschen lehnen Telematik-Versicherungstarife grundsätzlich ab, weil sie Daten über ihr Fahrverhalten nicht an eine Versicherung weitergeben möchten. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen GfK-Befragung im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Shutterstock 524162281 in Telematik-Tarife: Noch viel Skepsis

Bei Telematik-Tarifen wird die Versicherungsprämie auch mithilfe der elektronischen Aufzeichnung des Fahrverhaltens berechnet.

Jeder vierte deutsche Autofahrer (25 Prozent) kann sich vorstellen, einen Telematik-Versicherungstarif abzuschließen. Weitere 26 Prozent glauben, dass sie durch ihr Fahrverhalten bei einem solchen Tarif nicht viel sparen könnten.

Bei Telematik-Tarifen wird die Versicherungsprämie nicht allein wie bislang üblich anhand der klassischen Tarifierungsmerkmale wie Fahrleistung, Schadenfreiheitsrabatt oder der Typklasse berechnet, sondern auch mithilfe der elektronischen Aufzeichnung des Fahrverhaltens.

Grundprinzip gilt als gerecht

Das Grundprinzip hinter den neuen Angeboten wird von der großen Mehrheit als gerecht empfunden, ergab die Umfrage: Zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten stimmen zu, dass vorsichtige Autofahrer weniger oder Raser mehr Versicherungsprämie bezahlen sollten. Nur 33 Prozent meinen, dass das persönliche Fahrverhalten keinen Einfluss auf die Versicherungsbeiträge haben sollte.

Für die Umfrage hat die GfK Versicherungskunden ab 18 Jahren repräsentativ befragt. Insgesamt wurden 2.578 Online-Interviews geführt. (kb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Frauen gehen häufiger zum Zahnarzt als Männer

Frauen gehen in Deutschland deutlich häufiger zum Zahnarzt als Männer. Während 2016 nur 67,6 Prozent der Männer mindestens einmal zum Zahnarzt gingen, waren es bei den Frauen 75,4 Prozent, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Zahnreport der Barmer-Krankenkasse hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...