Trotz Rekord-Rentenplus: „Gefahr von Altersarmut nicht gebannt“

Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) schlug einen Freibetrag in der Grundsicherung von 100 Euro für die private Vorsorge, etwa durch Riestern vor. „Wer privat vorsorgt, sollte am Ende immer mehr haben als jemand, der das nicht tut“, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

CDU-Sozialpolitiker Weiß fordert „eine große und nicht eine kleine Rentenreform“

Der CDU-Sozialpolitiker Peter Weiß sagte dem RND, angesichts der drohenden Altersarmut sei „eine große und nicht eine kleine Rentenreform“ notwendig. Grundsätzlich abgebaut werden müssten die Barrieren bei der betrieblichen Altersvorsorge sowie bei Riester-Renten.

FDP-Chef Christian Lindner forderte, die Grundsicherung im Alter – eine Form der Sozialhilfe für Menschen mit kleiner Rente oder Erwerbsminderung – mit der Rente zusammenzulegen. „Menschen, die keine existenzsichernden Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben haben, sollen künftig nicht mehr vom Sozialamt abhängig sein“, schrieb Lindner in einem Gastbeitrag für die „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch). (dpa-Afx, lk)

Foto: christian-lindner.de

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