26. September 2018, 15:30
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GKV: Künftig kürzer in der Warteschleife

Wochenlanges Warten auf Termine ist laut einer Umfrage im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in erster Linie bei Fachärzten ein Problem – bei Kassenpatienten stärker als bei Privatpatienten. Beim Hausarzt geht es dagegen meist rasch. Das Gesetz soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 in Kraft treten. Der Bundesrat muss nicht zustimmen.

Ein Kernpunkt ist der Ausbau der Terminservicestellen: Sie sollen künftig nicht nur Termine bei Fachärzten vermitteln, sondern ebenso für Haus- und Kinderärzte – auch zur dauerhaften Behandlung.

Zudem sollen sie bundesweit unter der Telefonnummer 116117 täglich rund um die Uhr und auch online oder über eine App für Smartphones erreichbar sein. Die Krankenkassen werden verpflichtet, für ihre Versicherten bis spätestens 2021 elektronische Patientenakten anzubieten.

 

Seite 3: Probleme lösen

 

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2 Kommentare

  1. Natürlich ist die Initiative zu begrüßen. Dennoch sollte man hier nicht vergessen, dass hier im wahrsten Sinne des Wortes Politik gemacht wird. Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht so schlecht, wie sie allzu häufig, gerade wenn es um Wahlen geht, gemacht wird. Und der Hinweis von Kommentator Jan Lanc ist nicht für jeden eine Lösung. Denn die PKV soll auch bezahlt werden. Und im Vergleich zur GKV kann diese gerade im Alter zu einem echten Kostenfaktor werden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn zahlreiche Mitglieder der privaten Krankenversicherung im späteren Verlauf den Wechsel in die GKV versuchen. Ich denke die Zusatzversicherung kann hierbei schon eher helfen.

    Kommentar von Andreas Schulz — 30. September 2018 @ 06:28

  2. Wer kann sollte sich privat versichern, das ist der kürzeste Weg zum Facharzt.

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 28. September 2018 @ 09:08

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