27. November 2018, 14:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Risiko Leben: Deutsche unterschätzen Absicherungsbedarf

Die finanzielle Absicherung von Partner und Familie für den Fall des eigenen Ablebens ist den meisten Deutschen wichtig. Doch jeder zweite hat keine genaue Vorstellung davon, welche Summe eine solche Absicherung abdecken sollte. Für eine Studie von Assekurata Solutions im Auftrag des niederländischen Risikospezialisten Dela wurden über 1.000 Personen zwischen 30 und 69 Jahren zum Thema Risikoleben befragt.

 

Risikoleben: Deutsche unterschätzen Absicherungsbedarf

Walter Capellmann ist Hauptbevollmächtigter der Dela Deutschland und sieht beim Thema Risikolebenabsicherung enormes Vertriebspotenzial.

 

„Die Ergebnisse der aktuellen Dela-Studie zeigen deutlich, dass viele Menschen in Deutschland sich der Risiken des eigenen frühzeitigen Ablebens oder des Ablebens des Partners nicht bewusst sind“, kommentiert Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der Dela Deutschland, eines der Kernergebnisse.

Entgegen vieler Annahmen steht der eigene Tod beim Risikoempfinden vieler Menschen nicht im Vordergrund. Nur 17,5 Prozent empfinden ihr eigenes vorzeitiges Ableben als Risiko und nur 15 Prozent das vorzeitige Ableben des Ehepartners oder Lebensgefährten.

Im Vergleich dazu werden Themen wie Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit als ein deutlich höheres Risiko eingestuft. Auch abstrakte Gefahren wie Terrorismus, Naturkatastrophen oder politischer Extremismus sind im Bewusstsein der Menschen stärker als der eigene Tod oder der Tod des Lebenspartners als Risiken verankert.

„Dabei können die finanziellen Folgen des eigenen Ablebens für die Hinterbliebenen erheblich sein. Wir sind der Überzeugung, dass das Thema Risikoleben zum festen Bestandteil einer Vorsorgeberatung gehören sollte. Makler und Vermittler sind geradezu aufgefordert, ihre Kunden für dieses Thema zu sensibilisieren und diese offensichtliche Vorsorgelücke zu schließen“, so Capellmann weiter.

 

Seite 2: Potenzial für den Vertrieb

 

Weiter lesen: 1 2 3 4 5 6

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Plug & Play: Die führende Plattform für Makler, Mehrfachagenten und Banken

Die Plattformtechnologie von Jung, DMS & Cie. überzeugt nicht nur immer mehr Vertriebe und Intermediäre. Hier erfahren Sie wie jeder Berater und Vermittler als JDC-Vertriebspartner zum Gewinner der Digitalisierung wird.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

London: Werden keine “Empfänger von EU-Regeln” nach Brexit

Unternehmerverbände in Großbritannien zeigen sich vor dem Brexit besorgt. Sie fürchten hohe Kosten durch Handelsbarrieren und warnen vor Preiserhöhungen für britische Verbraucher. Doch ihre Forderungen angesichts der Befürchtungen finden beim Finanzminister kein Gehör.

mehr ...

Berater

Verändertes Kundenverhalten erfordert neue Lösungen

Vergleiche auf Onlineportalen gewinnen für Konsumenten immer mehr an Relevanz. Auch Ratenkredite werden hier transparent, einfach im Abschluss und zinsgünstig angeboten. Diese Vorteile transferiert finanzcheckPRO in die Offlinewelt – mit Unterstützung aktuellster Vergleichstechnologie.

Risikoleben: Deutsche unterschätzen Absicherungsbedarf

Marcel René Neumann, Head of finanzcheckPRO GmbH

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Winzerverband schlägt Schadenersatz statt Strafzölle auf Wein vor

Statt der Strafzölle auf Wein sollte die Bundesregierung den USA nach einem Vorschlag des Weinbauverbands Rheinhessen eine Schadenersatzzahlung anbieten. “Die deutsche Politik sollte jetzt unkonventionelle Lösungen anstreben”, erklärte Verbandspräsident Ingo Steitz.

mehr ...