30. Mai 2018, 10:30
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Vision 2023: Signal Iduna will sich als exzellenter digitaler Service-Versicherer positionieren

“Ein zufriedenstellendes Jahr“, lautet das Fazit vom Signal Iduna-Vorstandsvorsitzenden Ulrich Leitermann bei der Vorstellung der Bilanzkennzahlen für 2017. Die gesamte Signal Iduna-Gruppe konnte die Beitragseinnahmen um 1,9 Prozent steigern und lag damit knapp über dem Marktdurchschnitt.

Vision 2023: Signal Iduna will sich als exzellenter digitaler Service-Versicherer positionieren

Signal Iduna-CEO Ulrich Leitermann will die Versicherungsgruppe mit Vision 2023 für die digitalen Herausforderungen der Zukunft rüsten. “Service-Exzellenz ist unser Ziel”.

Besser entwickelte sich der rechnungsmäßige Überschuss vor Steuern, der mit 728,4 Millionen Euro deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres lag. In absoluten Zahlen betrugen die 2017 gebuchten Bruttobeiträge 5,63 Milliarden Euro. Dieses Wachstum spiegelt sich auch im Gesamtvertriebsergebnis wider: Nach zwei Jahren mit einer Steigerung von über fünf Prozent konnte das Vertriebsergebnis 2017 erneut um 1,9 Prozent gesteigert werden.

Zukunftsprogramm abgeschlossen

Als Meilenstein für das Unternehmen bezeichnetet Leitermann den erfolgreichen Abschluss des Zukunftsprogramms Ende 2017. In den vergangenen gut drei Jahren hat die Signal Iduna Strukturen und Prozesse vereinfacht, die IT modernisiert und den Vertrieb neu aufgestellt. Als Ergebnis habe das Unternehmen die laufenden Kosten um 140 Millionen Euro pro Jahr reduziert. Im Zuge des Programms waren im vergangenen Jahren die Mitarbeiterzahl gesenkt worden, sozialverträglich, wie Leitermann betonte. Ende 2017 waren rund 10.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (einschließlich selbstständige Außendienstpartner und Auszubildende) für die Signal Iduna Gruppe tätig. Dies sind 671 Mitarbeiter weniger als im Vorjahr (-5,9 Prozent). In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ging die Zahl allerdings nochmals zurück, auf nun 10.191 Mitarbeitern.

Digitale Transformation – Vision 2023

Auf dieser Grundlage baut das Unternehmen jetzt auf und startete Anfang 2018 das Transformationsprogramm Vision 2023. Leitermann betonte mehrfach, dass es sich dabei nicht um ein Kostensenkungs- oder Sparprogramm handle, sondern um eine neue strategische Ausrichtung, die von Investitionen begleitet werde und das Wachstum beschleunigen solle. Wunschziel des auf fünf Jahre ausgelegten Transformationsprogramms ist es, das Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen: Die Beitragseinnahmen sollen bis 2023 um ein Viertel auf sieben Milliarden Euro erhöht werden (2017: 5,6 Milliarden Euro). Gleichzeitig sollen der nachhaltige rechnungsmäßige Überschuss um 30 Prozent und auch die Zufriedenheit der Kunden steigen.

„Die Menschen haben heute durchschnittlich 1,86 Stunden weniger Freizeit als 2010“, sagte Ulrich Leitermann. Vor dem Hintergrund will sich die Signal Iduna als Service-Versicherer positionieren. Im Rahmen des Transformationsprogramms wird das Unternehmen daher massiv in die Digitalisierung investieren.

Seite zwei: PKV entwickelt sich positiv

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