Vorweihnachtlicher Paket-Betrug: So shoppen Langfinger

Millionen Päckchen und Pakte sind in der Adventszeit unterwegs. Die Zusteller sind im Vorweihnachtssstress. Aber nicht alle Besteller in Online-Shops haben das Wohl der Mitmenschen im Sinn. Einige treibt kriminelle Energie. Rechtsexperten der Arag erläutern, was es mit dem Paket-Betrug auf sich hat.

 

Es gilt, nach einem massenhaften Klau von Kundendaten, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

 

So funktioniert der Paket-Betrug

Kriminelle bestellen dabei unter einem fremden Namen teure Waren im Internet. Bei der Auslieferung fangen sie den Paketboten ab und nehmen die Ware in Empfang. Die Rechnung geht an die bei der Bestellung angegebene Adresse. Diese Form des Betrugs setzt also voraus, dass der Versandhändler den Kauf auf Rechnung anbietet.

Da hier jemand unter fremden Namen Waren bestellt und sich auch unter einer falschen Identität auf Online-Plattformen einloggt, sprechen Kriminalisten auch von Identitätsdiebstahl.

Was ist Identitätsdiebstahl?

Eine klare Definition von Identitätsdiebstahl als eigene Straftat gibt es nicht. Je nach Auslegung werden darunter verschiedene Fallarten zusammengefasst. Zum Beispiel meldet sich jemand unter Ihrem Namen bei Online-Shops an und bestellt Waren zu einer anderen Adresse, oder fängt den Paketboten ab und nimmt die Ware in Empfang. In beiden Fällen geht die Rechnung an Sie.

Noch größer kann der Schaden werden, wenn den Datendieben Login-Daten etwa für Bezahldienste oder Online-Marktplätze bekannt sind, welche Sie nutzen. An diese Daten gelangen sie oft per Phishing.

 

Seite 2: Identitätsschutz

 

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