29. Mai 2019, 13:30
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Pflegevorsorge: Der Demografie ein Schnippchen schlagen

Ist die private Pflegeversicherung ein Muss? Ist die gesetzliche Pflegepflichtversicherung nach der Reform ausreichend? Wie gelingt eine private Absicherung? Was hat die Pflegeversicherung mit der demografischen Entwicklung zu tun?

Gastbeitrag von Ellen Ludwig, Ascore Das Scoring

Pflegevorsorge: Der Demografie ein Schnippchen schlagen

Vorausschauende Beratung: Das Thema finanzielle Pflegevorsorge sollte möglichst frühzeitig angegangen werden.

Es mag einige Menschen geben, die über solche Fragen nachdenken, die meisten beschäftigen sich jedoch erst damit, wenn es schon (fast) zu spät ist.

Rund 60 Prozent der Bevölkerung sind aktuell zwischen 20 und 64 Jahre alt. Vor allem diese Personen sind die “Pflegefälle” von morgen. Derzeit verfügen circa 3.500.000 Menschen über eine private Pflegezusatzversicherung, 650.000 haben eine geförderte “Pflege-Bahr” abgeschlossen.

Im Umkehrschluss grob gerechnet heißt das, dass nur circa sechs Prozent dieser Bevölkerungsgruppe eine private Pflegevorsorge abgeschlossen haben.

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff nach PSG II

Aber benötigt man diese überhaupt? Es ist ja jeder über seine gesetzliche oder private Krankenkasse in der sozialen Pflegeversicherung pflichtversichert – das sollte doch ausreichen!

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II (PSG II), das final zum 01. Januar 2017 in Kraft trat, schuf die Regierung die Grundlagen für mehr Individualität in der Pflege und Gerechtigkeit in der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit.

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungsverfahren orientieren sich ausschließlich an den Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit und den Fähigkeiten der Betroffenen.

Seite zwei: Pflegegrade statt -stufen

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