10. April 2019, 10:39
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R+V und Friendsurance starten digitalen Versicherungsmanager

Die R+V Versicherung baut das digitale Angebot für Kunden aus. Gemeinsam mit Friendsurance Business hat der Versicherer eine digitale Bancassurance-Lösung als Angebot für die 875 Genossenschaftsbanken in Deutschland entwickelt.

Friendsurance-2019 in R+V und Friendsurance starten digitalen Versicherungsmanager

(v.l.) R+V-Vertriebsvorstand Jens Hasselbächer und Tim Kunde, Mitgründer und Geschäftsführer von Friendsurance Business

 

Der VR-Versicherungsmanager basiert auf der modularen Plattform von Friendsurance Business. Er startet ab Mai 2019 zunächst mit sechs Pilotbanken und wird dann sukzessive ausgeweitet. Ziel ist es, den VR-Versicherungsmanager möglichst allen der mehr als 30 Millionen Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken anzubieten.

Digitalisierung bringt deutlichen Mehrwert

Der VR-Versicherungsmanager bietet den Nutzern verschiedene Funktionen zur Organisation und Optimierung ihrer Versicherungen. Dazu gehören unter anderem ein digitaler Versicherungsordner und ein Messenger, mit dem Kunden ihren persönlichen Volks- und Raiffeisenbank-Berater schnell und unkompliziert kontaktieren können.

Dabei wird der VR-Versicherungsmanager mit dem Bankkonto verbunden. Stimmt der Kunde der Analyse zu, werden mithilfe eines intelligenten Algorithmus bestehende Versicherungsverträge des Kunden identifiziert und die Daten automatisch in seinem digitalen Versicherungsordner angezeigt.

Darüber hinaus macht die Software dem Kunden Vorschläge zur Optimierung des Versicherungsschutzes sobald sie anhand der Kontodaten Änderungen der Lebensverhältnisse erkennt. „Der VR-Versicherungsmanager soll den Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken helfen, den Überblick über ihre Versicherungen zu behalten und immer optimal abgesichert zu sein“ sagt Jens Hasselbächer, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der R+V. „Zudem verbindet er die Stärken der genossenschaftlichen Beratung vor Ort mit dem wachsenden Wunsch nach einfachen, schnellen und digitalen Lösungen.“

 

Foto: Paul Müller

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