Franke und Bornberg veröffentlicht Kfz-Rating 2021

Foto (Symbolbild): Shutterstok

Das Analyse-Unternehmen Franke und Bornberg hat 159 KfZ-Versicherungs-Tarife von 81 Gesellschaften untersucht. Die Qualitätsspannbreite ist demnach "enorm". Und: Elektromobilität nimmt an Fahrt auf.

Im Jahr 2021 bieten die meisten Gesellschaften mehr als eine Tarifvariante zur Kfz-Versicherung, so die Mitteilung von Franke und Bornberg. Oft finden sich neben einem Basisangebot weitere Tarife mit umfangreicheren Leistungen. Franke und Bornberg zieht für das Rating demnach insgesamt 159 Tarife von 81 Gesellschaften heran. Durch zusätzlich abschließbare Leistungserweiterungen ergeben sich insgesamt 309 Tarifvariationen. Sie werden nach 63 Qualitätskriterien untersucht. 33 Tarife erreichen die Top-Bewertung FFF+ (hervorragend). Ein Jahr zuvor war das nur 13 von 177 analysierten Tarifen gelungen. 

Michael Franke, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg, zeigt sich zufrieden mit der Tarif-Qualität: „Vor einem Jahr haben wir unsere Rating-Kriterien deutlich nachgeschärft. Seitdem, also in weniger als zwölf Monaten, ist die Qualität der Kfz-Tarife spürbar gestiegen.“ Das unterstreiche die scharfe Konkurrenz in der Autoversicherung. Versicherer setzten auf die von Franke und Bornberg definierten Qualitätskriterien, um ihre Position im Wettbewerb auszubauen. 

Als Beispiel nennt Franke die Kaufpreisentschädigung: „Seit wir die 24-monatige Kaufpreisentschädigung zum Mindeststandard für unsere Bestnote FFF+ erklärt haben, wird dieses Feature immer häufiger angeboten“, so Franke. Von dieser Entwicklung profitierten vor allem Verbraucher. Im Vergleich zum letzten Marktüberblick beobachtet Franke noch weitere positive Trends. So stiegen die Leistungsgrenzen bei Schäden durch Kurzschluss oder Tierbiss von Jahr zu Jahr. Erweiterungen für Elektrofahrzeuge würden immer häufiger in die Produkte integriert. Auch hier werde der Leistungsrahmen kontinuierlich ausgeweitet.

Das Kfz-Rating 2021 im Detail

An den Kriterien für das aktuelle Kfz-Rating hat Franke und Bornberg gegenüber dem Vorjahr nur wenig geändert. Weggefallen sei der Aspekt „Verbesserte Rückstufung im Schadenfall“, weil die Musterbedingungen des GDV keine Rückstufungstabellen mehr vorgeben (AKB 2015 – Stand: 28.05.2021). Das mache einen Standard überflüssig.

Außerdem hat das Unternehmen das Kriterium „Erweiterung der Elementargefahren“ in die fünf Einzelkriterien Lawine, Erdrutsch, Erdsenkung, Vulkanausbruch und Erdbeben aufgelöst. Auf diese Weise wird eine bessere Differenzierung möglich, da nicht jeder Versicherer alle Aspekte absichert, so Franke und Bornberg. 

Diese Versicherer haben für einen oder mehrere Tarife die Bestnote (FFF+) erhalten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • ADAC
  • Allianz
  • Alte Leipziger
  • AXA
  • Basler
  • Concordia
  • DBV
  • Dialog
  • Feuersozietät
  • Generali
  • Hamburger Feuerkasse
  • HDI
  • HUK24
  • HUK-COBURG
  • Itzehoer
  • Kravag Logistic
  • Mecklenburgische
  • Nürnberger Allgemeine Versicherung AG
  • ÖVBS
  • Provinzial Nord
  • R+V
  • Rheinland
  • Rhion
  • Saarland
  • uniVersa
  • Versicherer im Raum der Kirchen
  • Versicherungskammer Bayern
  • VHV
  • Westfälische Provinzial
  • WGV
  • Württembergische
  • WWK

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