Anzeige
Anzeige
28. Februar 2012, 12:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Assekurata spricht sich gegen GKV-Beitragserstattung aus

Die Kölner Ratingagentur Assekurata hat sich dagegen ausgesprochen, dass gesetzliche Krankenversicherer (GKV) angesichts ihrer guten Finanzlage Beitragsprämien an Versicherte auszahlen. Die Agentur warnt vor einer drohenden Unterfinanzierung der Krankenkassen ab 2013.

Geld-Zahlung-127x150 in Assekurata spricht sich gegen GKV-Beitragserstattung aus „Durch Prämienzahlungen werden den Kassen nur unnötig Mittel entzogen. Diese stehen später nicht mehr zur Verfügung, wenn sie zur Versorgung der Kunden benötigt werden“, sagt Guido Leber, Bereichsleiter Analyse bei Assekurata. Nach Einschätzung der Ratingagentur schütten bislang nur etwa zehn, zum Teil kleine und betriebsbezogene Krankenkassen eine Prämie zwischen 30 und 100 Euro pro Jahr an ihre Mitglieder aus. Zwar verfügen noch weitere Kassen über ausreichend Mittel für eine Prämienzahlung, bislang sehen sie davon jedoch ab, teilt die Agentur mit.

Das Unternehmen begründet seine Forderung nach einem Auszahlungsverzicht damit, dass der beim Bundesversicherungsamt ansässige GKV-Schätzerkreis bereits wieder für 2012 mit ausgeglichenen Ergebnissen rechne. Zudem würden viele Marktteilnehmer aufgrund einer schwächeren Konjunktur und steigenden Leistungskosten eine generelle Unterfinanzierung in der GKV ab 2013 erwarten, heißt es weiter. „Spätestens 2014 wird sich dann zeigen, welche Kassen genug Substanz haben, um einen Zusatzbeitrag zu vermeiden und wer erneut Zusatzbeiträge von seinen Kunden einfordern muss“, prognostiziert Leber und fordert, dass sich die Kassen „finanziell langfristiger ausrichten sollten“.

Seite 2: Aktuelle Umfrage: Gute Finanzlage hält jeden vierten Bürger vom Kassenwechsel ab

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...