Bilanz 2025: Roland Rechtsschutz steigert Gewinn deutlich

Tobias von Mäßenhausen, CEO des Roland Rechtsschutz
Foto: Roland Rechtsschutz
Tobias von Mäßenhausen, CEO des Roland Rechtsschutz

Roland Rechtsschutz konnte im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz und den Gewinn erneut steigent. Wachstumstreiber waren unter anderem ein starkes Neugeschäft und neue Angebote zur Konfliktlösung.

Roland Rechtsschutz hat seine Geschäftszahlen im Jahr 2025 weiter verbessert und damit an die Entwicklung des Vorjahres angeknüpft. Der Kölner Versicherer verzeichnet sowohl steigende Beitragseinnahmen als auch einen deutlich höheren Jahresüberschuss. Grundlage dafür ist unter anderem ein wachsendes Neugeschäft sowie eine strategische Erweiterung des Leistungsangebots.

Neben klassischen Rechtsschutzleistungen setzt das Unternehmen zunehmend auf außergerichtliche Konfliktlösungen. Diese sollen Verfahren beschleunigen und gleichzeitig Ressourcen schonen. Laut aktuellem Geschäftsbericht trägt dieser Ansatz zur positiven Geschäftsentwicklung bei.

„Mit jedem Wachstumsjahr liegen auch die Erwartungen, die es zu übertreffen gilt, höher. Deshalb bin ich besonders stolz, dass wir unser Geschäftswachstum zu einem nachhaltigen Trend ausbauen konnten. So ein starkes Ergebnis ist nur als Teamleistung möglich, die von unseren Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern sowie unseren Mitarbeitenden getragen wurde“, sagt CEO Tobias von Mäßenhausen.

Beitragseinnahmen wachsen im In- und Ausland

Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen im Jahr 2025 um 5,9 Prozent auf 625,0 Millionen Euro nach 590,1 Millionen Euro im Vorjahr. Den größten Anteil daran hatte das inländische Direktgeschäft mit 549,3 Millionen Euro. Das internationale Geschäft, insbesondere in Österreich und Italien, trug 61,1 Millionen Euro bei.

Auch das Neugeschäft entwickelte sich positiv und erreichte 66,1 Millionen Euro nach 62,9 Millionen Euro im Vorjahr. Parallel dazu erhöhte sich die Zahl der Versicherungsverträge auf 1.854.849 zum Jahresende, nach 1.844.551 ein Jahr zuvor. „Bei unseren Kundinnen und Kunden möchte ich mich für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken“, so CEO Tobias von Mäßenhausen.

Mehr Leistungsfälle, aber geringere Auszahlungen

Die Zahl der gemeldeten Leistungsfälle nahm leicht zu und lag bei 439.418 nach 432.931 im Vorjahr. Gleichzeitig gingen die Leistungszahlungen auf 266,0 Millionen Euro zurück, nach 269,5 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Ein Grund dafür ist der Ausbau alternativer Konfliktlösungsangebote. Versicherte greifen vermehrt auf niedrigschwellige Leistungen wie telefonische Rechtsberatung zurück. Zudem tragen effizientere Prozesse, etwa durch die zentrale Bearbeitung von Mandaten, zu einer veränderten Kostenstruktur bei.

Ergebnis und Überschuss legen deutlich zu

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen im Zuge des Wachstums auf 196,5 Millionen Euro. Auch die Verwaltungskosten erhöhten sich infolge zusätzlicher Investitionen in Service, Vertrieb und IT auf 50,7 Millionen Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf 45,5 Millionen Euro nach 41,9 Millionen Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss stieg deutlich um 22,4 Prozent auf 45,9 Millionen Euro, nach 37,5 Millionen Euro im Jahr zuvor.

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„Wir sehen an unserem organischen Wachstum, dass unsere außergerichtlichen Konfliktlösungs-Angebote überzeugen. Bestandskunden und Bestandskundinnen sowie Neukunden und Neukundinnen schätzen die schnellen, nachhaltigen Ergebnisse unserer Konfliktlösungs-Angebote. Das ist alles andere als trivial, denn unsere Erfahrung zeigt: Konflikte sind komplex und individuell. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit ihnen die jeweils beste Lösung zu finden – nachhaltig, interessensgerecht und möglichst zügig“, so von Mäßenhausen.

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