Bitcoin 2026: Bodenbildung oder neuer Krypto-Winter?

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Droht ein neuer Krypto-Winter?

Nach dem Rekordhoch im Oktober 2025 ringt Bitcoin mit der Frage nach Richtung und Tempo. Der Kursrückgang fällt deutlich moderater aus als in früheren Zyklen. Vieles spricht für eine strukturelle Bodenbildung – doch eine Garantie gibt es nicht.

Nach einem historischen Lauf auf 126.110 US-Dollar im Oktober 2025 steht Bitcoin nun im Jahr 2026 an einem Scheideweg: Ausgedehnte Bärenphase oder Konsolidierung vor dem nächsten strukturellen Aufstieg? Der jüngste Bitcoin-Abpraller auf über 72.200 US-Dollar scheint von kurzer Dauer gewesen zu sein, und die größte Kryptowährung befindet sich in einer vertrauten, aber unangenehmen Lage: der Unsicherheit nach dem Gipfel. Diese langsame Erosion des Vertrauens kann destabilisierender wirken als ein heftiger Absturz. 

Dennoch erscheint der Schaden im Vergleich zu früheren Zyklen begrenzt. Bitcoin fiel vom Allzeithoch bis zum jüngsten Tief um mehr als 52 Prozent. Das ist schmerzhaft, aber weit entfernt von den Einbrüchen von 75 bis 85 Prozent, die frühere Krypto-Winter definierten. Größere Liquidität, tiefere Derivatemärkte und die strukturell verankerte Beteiligung institutioneller Anleger haben die Marktstruktur grundlegend verändert.


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