Ergo und DKV starten fünf neue Tarife: PKV-Option für bis zu 15 Jahre

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Frauke Fiegl, Vorsitzende des Vorstands der ERGO Krankenversicherung AG, verantwortlich für Produktmanagement, Kommunikation, Recht, Aktuariat und Beteiligungen. Vorsitzende des Vorstands der DKV Deutsche Krankenversicherung AG Verantwortlich für Zentralaufgaben, Aktuariat, Produktmanagement Ergänzungs- und Vollversicherung Mitglied des Vorstands der ERGO Deutschland AG Verantwortlich für Gesundheit und Reise
Foto: Ergo
Frauke Fiegl, Vorstandsvorsitzende der Ergo Krankenversicherung

Ohne Gesundheitsfragen, ohne Wartezeiten und ohne Kosten für den Arbeitgeber: Mit einem neuen Gruppentarif zielt die DKV auf Unternehmen, die keine klassische betriebliche Krankenversicherung einführen wollen. Der Tarif ist Teil eines Pakets aus fünf neuen Produkten. Was die übrigen vier leisten.

Die Ergo erweitert zum Oktober 2026 ihr Krankenversicherungsangebot um fünf Tarife: Die Ergo Krankenversicherung bringt drei ambulante Zusatztarife für gesetzlich Versicherte auf den Markt, die Konzernschwester DKV einen Gruppentarif für Unternehmen sowie einen Optionstarif, mit dem sich GKV-Versicherte den späteren Wechsel in die private Krankheitskostenvollversicherung für bis zu 15 Jahre sichern können.

Die neuen Tarife „Gesundheit & Vorsorge“ gibt es in den drei Stufen „Basic“, „Smart“ und „Best“. Sie bezuschussen Gesundheits-Check-ups und Vorsorgeuntersuchungen, die über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen. Alle drei Stufen leisten für Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen sowie für Augenlaser-Behandlungen. „Smart“ und „Best“ übernehmen zusätzlich Kosten für Hilfsmittel wie Hörgeräte.

Gesundheitsfragen und Wartezeiten entfallen, die Leistungen gelten ab Vertragsbeginn. Viele Menschen wollten heute selbst mehr Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen, sagt Frauke Fiegl, Vorstandsvorsitzende der Ergo Krankenversicherung und der DKV. Die neuen Produkte gingen über den gesetzlichen Schutz hinaus und stellten Früherkennung sowie Eigenvorsorge in den Mittelpunkt.

CorporateMed: Gruppentarif ohne Kosten für Arbeitgeber

Mit „CorporateMed“ richtet sich die DKV an Unternehmen, die ihren Beschäftigten ein Gesundheitsangebot machen möchten, ohne eine klassische betriebliche Krankenversicherung einzuführen. Der Arbeitgeber schließt einen Gruppenversicherungsvertrag ab und eröffnet seinen Mitarbeitern damit den Zugang zu einer Zusatzversicherung zu Gruppenkonditionen. Ob sie den Tarif abschließen, entscheiden die Beschäftigten selbst. Für das Unternehmen entstehen keine Kosten.


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Der Tarif deckt Bereiche ab, in denen die gesetzliche Versorgung Lücken aufweist, darunter Sehhilfen, Vorsorge, Heilpraktiker und Zahnbehandlungen. Hinzu kommen ein Arztterminservice, eine digitale Arztsprechstunde und psychologische Beratung. Auch hier verzichtet die DKV auf Gesundheitsfragen und Wartezeiten. Vertrieben wird „CorporateMed“ ausschließlich im Rahmen der Zusammenarbeit mit Firmenpartnern.

„Unternehmen können damit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein exklusives Gesundheitsangebot zusätzlich zur gesetzlichen Absicherung bieten und somit auch ihre eigene Arbeitgeberattraktivität stärken“, sagt Fiegl.

Optionstarif sichert PKV-Wechsel ohne neue Gesundheitsprüfung

Der dritte Baustein ist der „KombiMed Option Tarif OPT15“ der DKV. Er schreibt den Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses fest. Wechseln Versicherte später in die private Krankenversicherung der DKV, entfällt eine erneute Gesundheitsprüfung. Die Option gilt bis zu 15 Jahre. Als Zielgruppe nennt der Versicherer vor allem Studierende, Berufseinsteiger und angehende Selbstständige.

Auch Kunden, die bereits bei einem anderen Anbieter privat vollversichert sind, können den Tarif nutzen. Sie sichern sich damit zwei Jahre lang die Möglichkeit, später zur DKV zu wechseln.

„Wer sich alle Möglichkeiten offenhalten und mehr individuelle Planbarkeit möchte, sollte sich die Option sichern. Mit unserem neuen Tarif können gesetzlich Versicherte genau das tun: ihre Option auf einen späteren Wechsel in die Krankheitskostenvollversicherung der DKV heute schon ermöglichen, auch wenn die gesetzlichen Voraussetzungen noch nicht erfüllt sind“, sagt Fiegl.

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