GDV zur Kapitalmarktunion: „Nationale Egoismen überwinden“

Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV
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Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV

Die deutschen Versicherer begrüßen den EU-Aktionsplan zur Kapitalmarktunion, fordern jedoch mehr Ehrgeiz.

Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV, betont in einer Pressemitteilung des Verbands die Notwendigkeit, nationale Egoismen zu überwinden, um die Fragmentierung des Finanzmarkts zu überwinden. Er drängt auf Fortschritte bei der Kapitalmarktunion und der Bankenunion, da ein liquider Kapitalmarkt die Wettbewerbsfähigkeit der EU stärke.


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Der GDV fordert Verbesserungen bei der Finanzierung von Start-ups sowie einen zentralen Börsenplatz für IPOs. Eine Harmonisierung des Insolvenzrechts und ein nutzerfreundliches Anlageumfeld mit klaren Offenlegungsvorschriften seien ebenfalls erforderlich.

Die Vertiefung der Kapitalmarktunion würde laut Asmussen mehr Menschen von den Vorteilen eines gemeinsamen Kapitalmarkts profitieren lassen. Die Versicherungswirtschaft investiert nach eigenen Angaben jährlich rund 300 Milliarden Euro und unterstützt damit indirekt einen integrierten Kapitalmarkt.

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