Adrian Ash, Director of Research bei BullionVault, das aktuell für 125.000 Nutzer weltweit Edelmetalle im Wert von 8,1 Milliarden Euro verwaltet, kommentiert:
„Menschen neigen dazu, Gold als Versicherung für ihre Investments zu kaufen, in der Hoffnung, dass es gut performt, wenn andere Anlagen schwächeln. Aber es gibt Zeiten, in denen ‚sicherer Hafen‘ Gold sich alles andere als sicher anfühlen kann.
Die galoppierende Inflation der 1970er Jahre führte zu einem 20-fachen Anstieg des Goldpreises und endete im Januar 1980 mit einem Höchststand von 850 Dollar pro Unze. Danach brach der Preis ein und fiel bis zum Jahr 2000 weiter. Erst 2007 übertraf Gold sein Hoch von 1980.
Der Crash der Tech-Aktien und die Finanzkrise führten dann dazu, dass Gold in den 2000er Jahren um das Siebenfache stieg und im Herbst 2011 auf 1.920 Dollar kletterte, bevor es im Frühjahr 2013 stark fiel und abstürzte. Gold erreichte seinen Höchststand erst wieder während der Corona-Pandemie im Jahr 2020.
Hier im Jahr 2026 hat der Zusammenbruch von globalem Vertrauen und Kooperation die Preise von Gold und Silber in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Angesichts der geopolitischen Lage ist es schwer vorstellbar, dass sich der zugrunde liegende Bullenmarkt umkehrt. Der Neujahrssprung hatte Gold und Silber deutlich über ihre Aufwärtstrends hinaus katapultiert, doch dieser historische Preisrückgang hat sie lediglich auf die neuen Rekordhochs des letzten Monats zurückgeführt.
Allerdings weiß niemand, wie sich die Preise von hier aus weiter entwickeln werden. Wenn die Schwankungen bei Edelmetallen Ihnen Sorgen bereiten, sollten Sie die Größe Ihrer Bestände prüfen. Gold soll Verluste in einer Finanzkrise reduzieren. Wer befürchtet, dass Gold die eigene finanzielle Situation gefährden könnte, sollte seine Allokation überdenken.
Ob Korrektur oder Crash – der Handel auf BullionVault hat neue Rekorde erreicht. Am Samstag und Sonntag, als Münzgeschäfte geschlossen waren und bulliongestützte ETFs zusammen mit dem Rest des Aktienmarktes geschlossen waren, wurde mit mehr als 23 Millionen Euro ein neues Wochenendhoch bei Gold, Silber, Platin und Palladium erzielt. Die Nachfrage der Käufer entspricht weiterhin dem Verkaufsdruck der Investoren.“
Einen Überblick über den aktuellen Goldpreis finden Sie hier, eine Übersicht zur Entwicklung des Silberpreises finden Sie hier.











