Anzeige
Anzeige
27. Mai 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

OVB plant Börsengang

Die Kölner OVB will im nächsten Jahr an die Börse. Das sagte OVB-Vorstandsvorsitzender Michael Frahnert gegenüber der Tageszeitung ?Die Welt?. “Die derzeitigen Planungen laufen auf Mai oder Juni 2006 hinaus”, so Frahnert. Der Erlös aus dem Börsengang soll demnach vor allem in die Expansion in Osteuropa fließen.

Die Ukraine und die baltischen Staaten würden ganz oben auf der Liste stehen, heißt es weiter. In den vergangenen Jahren war Frahnert maßgeblich an der europaweiten Expansion, insbesondere nach Osteuropa, verantwortlich. So ist die OVB neben Deutschland in zwölf europäischen Ländern vertreten. In Polen, Tschechien und der Slowakei ist das Unternehmen nach eigenen Angaben Marktführer.

Mit dem Börsengang verknüpft ist eine Kapitalerhöhung. Die bisherigen Anteilseigner Deutscher Ring (70 Prozent), Signal Iduna (15 Prozent) und Volksfürsorge (15 Prozent) sollen keine nennenswerten Anteile abgeben. “Wir streben einen Streubesitzanteil von 30 Prozent an”, sagte Frahnert gegenüber der Welt. Der Deutsche Ring bleibe mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent Mehrheitsaktionär.

Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 180 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 12,2 Millionen Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz macht dabei 40 Prozent aus. Frahnert rechnet mit einem schnelleren Wachstum in Mittel- und Osteuropa als in Deutschland.

Für dieses Jahr erwartet Frahnert wegen des Wegfalls des Steuerprivilegs bei Lebensversicherungen kein Umsatzwachstum in Deutschland. Frahnert im Gespräch mit der Welt: “Noch liegen wir im Deutschlandgeschäft rund drei Prozent über dem Vorjahr, doch dies wird sich bis Jahresende vermutlich ausgleichen.”

Bei den Auslandsgesellschaften geht er demnach von einem deutlichen Umsatzanstieg aus, so dass unter dem Strich ein Gewinnzuwachs im zweistelligen Prozentbereich möglich sei. Einen Sprung nach vorn will OVB bei den Mitarbeitern machen. Da viele in diesem Jahr mit der Ausbildung fertig würden, steige die Zahl der lizenzierten Mitarbeiter auf 4.500 bis 5.000.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...