Anzeige
Anzeige
26. Januar 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Bankberatung ohne Kundenbezug

Eine aktuelle Studie der Managementberatungsfirma Booz Allen Hamilton, München, offenbart, dass drei Viertel aller Kunden deutscher Banken mit den Leistungen ihrer Filiale unzufrieden sind. Nur jeder Dritte betrachtet seine Hausbank als Hauptfinanzdienstleister. ?Es besteht akuter Handlungsbedarf. Der Schlüssel zur Erhöhung des Ertrags im Privatkundengeschäft liegt nicht in der weiteren Schließung von Filialen, sondern in einem Vertrieb, der aktiv Produkte anbietet und dabei genau weiß, welchen Kunden er vor sich hat?, sagt Reiner Hoock, zuständig für den Bereich Financial Services bei Booz Allen Hamilton.

Speziell die Rolle der Banken primär Transaktionstelle zu sein, geht an den Kundenwünschen vorbei, so die Studie. Kompetente Berater bilden mit 42 Prozent das wichtigste Kriterium für Bankkunden. Doch nur ein Drittel sind mit ihrem Berater zufrieden. Immerhin 68 Prozent der Befragten erwarten eine aktive Ansprache durch Berater in der Filiale.

Die weiteren Anforderungen an die Beratung sind laut der Studie sehr differenziert. Während Kunden bevorzugt Investmentfonds bei einem Berater kaufen würden, den sie gut kennen, erwarten sie für den Abschluss einer Lebensversicherung die Betreuung durch Spezialisten. Bei beiden Produkten sei aber in jedem Fall eine aktive Ansprache gewünscht, die jedoch in der Regel nicht erfolge.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Cyberversicherungen: “Schadensfälle nicht einzuschätzen”

Der Rückversicherer Swiss Re hält sich im Geschäft mit Cyberversicherungen zurück. “Cyber ist für uns kurzfristig noch keine Wachstumsgeschichte”, sagte Jean-Jacques Henchoz, bei Swiss Re zuständig für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, in einem Gespräch mit dem “Handelsblatt”.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel im Wandel: Sinkende Mieten und steigende Kaufpreise

Vermieter von Einzelhandelsimmobilien spüren den Druck des Onlinehandels, ihre Mieter können sich steigende Mieten immer seltener leisten. Doch die Kaufpreise steigen weiter. BNP Paribas hat das Einzelhandelssegment und die Gründe für diese Entwicklung analysiert.

mehr ...

Investmentfonds

Europaskepsis wird bleiben

Populistische und europakritische Parteien mögen in diesem Jahr bei den Wahlen in Europa keine Mehrheiten erhalten haben. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, wenn es Ökonomen und Politikern nicht gelingt, die Vorteile der europäischen Integration besser zu vermitteln. Ein Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...