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23. Februar 2006, 00:00
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Finanzplaner: Neuer Name für den DEVFP

Der DEVFP Deutscher Verband Financial Planners e.V., Frankfurt am Main, hat sich in FPSB Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. umbenannt. Grund ist die Aufgabenerweiterung mit der Integration der Estate Planner in die Verbandsstrukturen. Als Zertifizierungsstelle im Bereich Estate Planning (Vermögensnachfolge) zum CFEP Certified Foundation and Estate Planner positioniert der Verband neben dem CFP Certified Financial Planner eine weitere Qualitätsmarke im Markt. Derzeit gehören dem Verband 1.002 CFP und 92 CFEP an.

Für die Ausbildung als CFP ist ein einjähriges, berufsbegleitendes Studium an den beiden akkreditierten Instituten ebs Finanzakademie oder HfB Business School of Finance & Management vorgeschrieben. Die erfolgreich abgeschlossenen Studiengänge berechtigen zur Teilnahme an der Zentralprüfung des FPSB Deutschland, deren Bestehen wiederum eine wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung als CFP ist.

Jeder Qualifikant muss mindestens drei Jahre im Bereich Finanzdienstleistungen nachweisen, davon ein Jahr im Financial Planning. Die Befolgung der ethischen Grundsätze muss mit einem einwandfreien Leumund nachgewiesen sein. Für Mitglieder im FPSB Deutschland gelten ausführliche Berufsgrundsätze und Standesregeln sowie eine Ehren- und Schiedsgerichtsordnung. Analoges gilt für die Zertifizierung zum CFEP.

Die Zertifikate CFP und CFEP gelten nur für zwei Jahre. Um den Titel zu behalten, müssen Weiterbildungspflichten absolviert werden. In den 20 führenden Wirtschaftsnationen gehören die Certified Financial Planner laut FPSB zur Elite der Finanz- und Vermögensberater. 100.000 Finanzdienstleister tragen weltweit das Qualitätsprädikat CFP. In Europa sind rund 3.500 CFP zertifiziert.

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