Aragon: Jahresauftakt gelungen, Bankgeschäft wächst deutlich

Der Wiesbadener Finanzdienstleister Aragon konnte seine Umsätze im ersten Quartal 2008 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um ein knappes Viertel von 21,6 auf 27 Millionen Euro steigern. Beim operativen Ergebnis legte der im Entry Standard gelistete Konzern auf 1,5 Millionen Euro zu und übertraf damit den Vorjahreswert von einer Million Euro um 45,8 Prozent.

Ohne die Verluste des in der Liquidation befindlichen Krankenversicherungsvertriebs Inpunkto Finanz GmbH, Mönchengladbach, läge das Ergebnis sogar bei 1,8 Millionen Euro, teilt Aragon mit. In besonderem Maße profitierte die Unternehmensgruppe dagegen eigenen Angaben zufolge von der Entwicklung der Tochter BIW Bank, Willich, die binnen Jahresfrist ein 83-prozentiges Wachstum von 29.576 auf 54.113 Kunden verbuchen konnte und die Anzahl ihrer Trades in der Jahresbetrachtung um drei Viertel steigerte.

Auch im Retail-Geschäft, das die Ergebnisse des Maklerpools Jung, DMS & Cie. mitumfasst, kletterten die Umsätze gegenüber der Vorjahrperiode um elf Prozent und betrugen damit 17,8 Millionen Euro. Das operative Ergebnis dieser Sparte verzeichnete allerdings einen Rückgang um ein Viertel auf knapp 0,7 Millionen Euro. Ausschlaggebend dafür sei die fehlende Nachfrage nach margenstarken Produkten gewesen, so die Aragon-Mitteilung.

Ein 70-prozentiges Umsatzwachstum von 5,4 auf 9,2 Millionen Euro verbuchte das Geschäftsfeld Banking & Banking. Das operative Ergebnis dieser Sparte beziffert der Konzern auf 1,0 Millionen Euro. Im Segment Institutional Sales wurde der Umsatz auf 0,4 Millionen Euro gesteigert und ein operatives Ergebnis in Höhe von 0,2 Millionen Euro eingefahren. (hb)

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