Anzeige
Anzeige
12. September 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

VSH-Nachhaftung bleibt unbefristet

Die Nachhaftunsgzeit in der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH) wird voraussichtlich doch unbegrenzt bleiben und nicht auf fünf Jahre beschränkt werden. Dies teilte der AfW ? Bundesverband Finanzdienstleistung, Berlin, gegenüber cash-online mit.

Der Entwurf für die Änderung der Versicherungsvermittler-Verordnung (VersVermV) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sah überraschend die Möglichkeit vor, dass Versicherer zukünftig die Nachhaftung der Vermögensschadenshaftpflicht auf fünf Jahre befristen könnten (cash-online berichtete hier). Der AfW. hatte diesen Punkt in seiner Stellungnahme massiv kritisiert (cash-online berichtete hier).

Das BMWI hat nun gegenüber dem AfW bestätigt, dass es beabsichtigt, die Befristung der Nachhaftung wieder aus dem Entwurfstext zu streichen. Damit bliebe es dabei, dass auch zukünftig alle VSH-Verträge eine unbegrenzte Nachhaftung haben müssen. ?Wir begrüßen es im Namen unserer Mitglieder außerordentlich, dass sich das BMWI die Kritik zu Herzen genommen hat. Eine unbefristete Nachhaftung ist im Interesse aller Marktteilnehmer?, kommentiert AfW-Vorstand Frank Rottenbacher den Plan des Ministeriums.

Der überarbeitete Entwurf zur Änderung der VersVermV liegt noch nicht schriftlich vor. Letztlich bedarf dieser dann noch der Zustimmung des Bundesrates. ?Hier rechnen wir aber nicht damit, dass der Bundesrat die unbefristete Nachhaftung noch torpedieren wird.? prognostiziert Rottenbacher. (aks)

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...