30. September 2011, 11:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfrage: Soziale Netzwerke künftig für Absatz von Finanzprodukten wichtiger

Kunden unter 25 Jahren sind über die traditionellen Kommunikationswege immer schwerer zu erreichen. Daher wollen Finanzdienstleister künftig stärker auf die sozialen Netzwerke setzen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

Daten-social-media-web-2 0-127x150 in Umfrage: Soziale Netzwerke künftig für Absatz von Finanzprodukten wichtiger57 Prozent der 300 von der Beratungsgesellschaft Towers Watson im Auftrag der DRMM Maklermanagement befragten Makler seien dazu entschlossen, über soziale Netzwerke jüngere Kunden anzusprechen.

Zudem ist der Umfrage zufolge die Mehrheit der Makler davon überzeugt, dass die sozialen Netzwerke für den Absatz von Finanzprodukten in den nächsten drei Jahren rasant an Bedeutung gewinnen werden. Daher können sich 54 Prozent der Befragten auch vorstellen, dass die neuen Medien künftig Teil ihres Geschäftsalltages sein werden.

Über die sozialen Netzwerke hatte, so die Studienmacher, bereits jeder fünfte Makler Kontakt zu seiner Zielgruppe. Elf Prozent von ihnen haben sogar schon Abschlüsse über diesen Weg erzielt.

Um sich mit der Nutzung der sozialen Netzwerke vertraut zu machen, wünschen sich 55 Prozent der Makler eine intensive Schulung und Unterstützung durch ihren Versicherer oder Pool.

Jeder zweite Befragte würde sich bei der Eigendarstellung in den sozialen Netzwerken und beim Umgang mit Kundenanfragen gerne anleiten lassen (siehe Grafik unten). 41 Prozent der Befragten würden Konzepte der Versicherer annehmen, wie die neue Zielgruppe angesprochen werden kann.

Mit eigenen Homepages sind bereits 80 Prozent der Makler im Internet vertreten. Die Online-Plattform Xing nutzt bereits jeder zweite. Nachholbedarf haben die Finanzdienstleister nach eigener Einschätzung bei Präsentationen über Youtube und Twitter. Youtube-Agenturvideos würden 28 Prozent der Befragten gerne nutzen, um sich zu präsentieren und ihre Dienstleistungen vorzustellen.

Darüber hinaus könnte sich jeder vierte Makler, über Youtube Werbevideos mit Informationen über Versicherungslösungen zu verbreiten. Twitter, die Plattform für Kurznachrichten würden gerne 18 Prozent nutzen. (ks)

Serviceunterstuetzung-Makler in Umfrage: Soziale Netzwerke künftig für Absatz von Finanzprodukten wichtiger

Foto: Shutterstock; Grafik: Maklermanagement

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Erster im Markt: Gothaer bündelt bAV- und bKV-Verwaltung in einem Portal

Um den Verwaltungsaufwand für die betriebliche Vorsorge und Absicherung für Arbeitgeber deutlich zu vereinfachen, bündelt die Gothaer als erster Versicherer die bAV und bKV-Verwaltung für Arbeitgeber in einem gemeinsamen Portal.

mehr ...

Immobilien

Stadtflucht wegen Coronakrise?

Treibt Corona die Deutschen aufs Land? Immerhin haben die Vorteile der Stadt in Zeiten von Kontakteinschränkungen und Sperrstunden weniger Relevanz. Große Menschenansammlungen sind auf dem Land leichter zu meiden. Doch spiegelt sich diese landläufige Ansicht auch im Suchverhalten und den Nachfragepräferenzen von Immobiliensuchenden wider?

mehr ...

Investmentfonds

Britische Staatsanleihen: Sorgen Brexit und Corona für negative Renditen?

Die anhaltende Covid-19-Pandemie und der zäh verlaufende Brexit-Prozess könnten die Renditen britischer Staatsanleihen unter die Nullgrenze bringen, kommentiert Colin Finlayson, Co-Manager des Aegon Strategic Global Bond Fund bei Aegon Asset Management.

mehr ...

Berater

Konsolidierung mit Kapital und Köpfen

Suchten Makler in der Vergangenheit Anschluss an einen Pool oder wollten zu einem anderen wechseln, lenkten sie den Blick meist auf die Provisionstabellen. Wettbewerb lief vor allem über die Vergütung und Produktpalette. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich spielen beide Kriterien noch eine Rolle, aber die entscheidende Frage lautet: Wie bewältigt der Pool des Vertrauens die Herausforderungen, die wegen der enorm schnellen und einschneidenden technischen Entwicklung entstehen?

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Recht

Berliner Verfassungsgerichtshof setzt Mietendeckel-Verfahren aus

Der Berliner Verfassungsgerichtshof hat die Prüfung des umstrittenen Mietendeckels ausgesetzt. Man wolle zunächst den Ausgang der anhängigen Verfahren dazu beim Bundesverfassungsgericht abwarten, teilte das höchste Berliner Gericht am Donnerstag mit.

mehr ...