Wie transparent muss ein Finanzprodukt sein?

Vor rund zwei Jahren startete das Analysehaus Morgen & Morgen die „Volatium“-Initiative und gab das Ziel aus, mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei Altersvorsorgeprodukten anzustreben. Aus der Initiative ging 2011 der „Volatium-Standard“ hervor. Vorreiter war der Volkswohl Bund, der bereits Anfang 2011 seine „Volatium-Profile“ veröffentlichte. Mit diesen Chance-Risiko-Profilberechnungen kann der Vermittler zeigen, welchen Renditebereich der Kunde mit welcher Wahrscheinlichkeit bei einem empfohlenen Produkt erreicht.

Versteckte Kosten offenlegen

Auch die Gothaer ist der „Volatium“-Initiative beigetreten und lässt ihre Produkte permanent von verschiedenen Unternehmen raten. „Außderdem können unsere Vertriebspartner ihren Kunden in jedem Angebot sämtliche Kosten des Vertrags in Form einer Renditeminderung ausweisen, inklusive eventueller Fondskosten“, so der Leiter Maklervertrieb Ulrich Neumann.

Für MLP, das im Februar 2010 als erster Finanzvertrieb eigene PIBs für zwei seiner Produkte vorstellte, beginnt Transparenz in der Beratung, also durch die persönliche Aufklärung durch den Berater. „Ein gutes Beispiel dafür ist, frühzeitig mit dem Kunden über die Risiken einer Anlage zu sprechen. Deshalb berät MLP auf Basis der Kennziffer Risikotragfähigkeit,“ erläutert Dirk Bohsem, Leiter Vertriebsmanagement. „Darüber hinaus sollten komplexe Entscheidungsprozesse für den Kunden so einfach wie möglich heruntergebrochen werden.“

Seite drei: „Produkttransparenz für den Kunden wird im Beratungsgespräch geschaffen“

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