1. Juni 2015, 10:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Family Offices: Die Allrounder

Das aus dem angelsächsischen Raum stammende Modell Family Office wird in Deutschland verstärkt auch von Vermögensverwaltungen und Banken aufgegriffen. Etablierte Anbieter warnen vor diesem Hintergrund vor einer Aufweichung des Begriffs.

Family Offices

Die genaue Anzahl an Family Offices in Deutschland ist unbekannt, was sicherlich auch mit der Verschwiegenheit der Branche zusammenhängt.

Das Geschäftsmodell Family Office ist zwar nicht neu, verzeichnet seit einigen Jahren jedoch einen regelrechten Boom.

Nach Angaben des Wirtschaftsdiensts Bloomberg hat sich die Zahl der Family Offices in den USA seit der Jahrtausendwende verdoppelt.

Genaue Anzahl unbekannt

Die genaue Anzahl an Family Offices in Deutschland ist unbekannt, was sicherlich auch mit der Verschwiegenheit der Branche zusammenhängt. Die Schätzungen von Experten zum deutschen Markt reichen von rund 100 bis zu 1.300 Single Family Offices und 20 bis 200 Multi Family Offices. Auch in der Bundesrepublik ist seit dem Jahr 2000 ein besonders deutlicher Zuwachs zu verzeichnen.

“Dies liegt zum einen daran, dass auch den sehr vermögenden Kunden im Rahmen der Banken- und Finanzkrise immer deutlicher wurde, dass sie bei Banken nicht in ihrem Interesse, sondern fast immer im Interesse der Bank betreut wurden”, erläutert Alexander Daniels, Vorstand der Hamburg Family Office Knapp Voith AG.

Zum anderen seien die Kunden generell eher bereit, sich mit den Dienstleistungen von unabhängigen Dritten beim Thema Finanzen auseinanderzusetzen, so Daniels weiter.

Steigende Nachfrage

Laut Wolfgang Rombach, einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Münster Stegmayer Rombach Family Office GmbH (MSR) aus Bad Waldsee, ist die steigende Nachfrage auf die immer schneller wechselnden Rahmenbedingungen bei der Vermögensanlage und den Wunsch nach einer unabhängigen Beratung mit Gesamtvermögenskompetenz zurückzuführen.

Seite zwei: Anbieter stark spezialisiert

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

E-Scooter: Freizeitspaß oder New Mobility?

Seit Juni sind E-Scooter in Deutschland offiziell zugelassen. Das Interesse scheint groß. Aktuelle Befragungswerte zeichnen ein gemischtes Bild. Laut GfK haben 5 Prozent der Befragten in Deutschland  bis Anfang Juli einen E-Scooter getestet und weitere 25 Prozent möchten eine Fahrt damit ausprobieren oder denken über einen Kauf nach. 70 Prozent zeigen hingegen gar kein Interesse.

mehr ...

Immobilien

»Nur der Wohnungsneubau hilft gegen die Knappheit«

Niedrigzinsen und Politik sorgen für Dynamik auf den Immobilienmärkten, sowohl in Deutschland als auch im Nachbarland Österreich, denn Wohnraum ist ein rares Gut. Der auf Immobilienbeteiligungen und -entwicklungen spezialisierte PROJECT Unternehmensverbund fokussiert sich nicht nur auf deutsche A-Städte, sondern verstärkt seine Ambitionen seit einigen Jahren auch in Wien. 

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

EU-Parlament stimmt für Lagarde als künftige EZB-Chefin

Christine Lagarde soll Anfang November den bisherigen Amtsinhaber Mario Draghi an der Spitze der EZB ablösen. Auf die erste Frau auf dem Posten wartet aber kein entspannter Arbeitsanfang – ihr Vorgänger hinterlässt ihr ein dickes Maßnahmenpaket.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...