Anzeige
Anzeige
9. Dezember 2015, 13:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Quirin Bank kritisiert Fintechs

Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der auf Honorarberatung spezialisierten Quirin Bank, sieht in einigen auf den Markt strömenden Fintechs “digitale Drückerkolonnen” und prophezeit vielen der Start-ups das Scheitern – unter anderem aufgrund ihrer “provisionsgetriebene Geschäftsmodelle”.

Quirin Bank kritisiert Fintechs

Karl Matthäus Schmidt: “Wer als Fin- oder Insurancetech jetzt neu auf Provisionen setzt, trägt das doppelte Risiko des Scheiterns.”

“In den kommenden beiden Jahren werden wir viele Start-ups im Finanzsektor scheitern sehen”, glaubt Schmidt. Viele Fintechs verliessen sich allein auf ihr Design, den Wohlfühlfaktor und die Attraktivität des Neuen. “Das reicht aber nicht, um im Finanzsektor dauerhaft erfolgreich zu sein”, so Schmidt weiter.

Schmidt: Fintechs unterschätzen Regulierung

Eine oft unterschätzte Hürde stellt seiner Ansicht nach die Regulierung dar. Wer Banken und Versicherungen auf deren Feld angreifen wolle, müsse die vom Gesetzgeber vorgegebenen Spielregeln akzeptieren. Dazu zählen laut Schmidt auch die in den vergangenen Jahren nochmals verschärften Regulierungsvorschriften.

“Wenn wir als Gesellschaft bessere Banken haben wollen, sollten wir sie gründen. Das heißt aber, dass Neugründungen das Gleiche leisten müssen, was eine Bank heute auch schon leistet – und dann eben noch ein bisschen mehr”, so Schmidt. Hierfür sei eine solide Finanzierung ebenso notwendig wie Prozesssicherheit in den Abläufen und strengste Anforderungen an den Datenschutz.

Auch, dass  einzelne Fintechs so aufträten, als erbrächten sie eine Bankdienstleistung, wobei sie in Wirklichkeit nur als Mittler agieren und die eigentliche Leistung woanders erbracht werde, findet Schmidt problematisch.

Seite zwei: “Fintechs sind digitale Drückerkolonnen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

“Mietpreisbremse allein ist machtlos”

In Berlin und München sind die Mieten nach Einführung der Mietpreisbremse noch schneller gestiegen als zuvor. Das geht aus einer Analyse von Immowelt hervor. Carsten Schlabritz, CEO von Immowelt fordert mehr Maßnahmen gegen steigende Mieten.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...