Deutsche Anleger ignorieren Zinstief

Der Großteil der Bundesbürger lassen sich bei der Geldanlage nicht durch das aktuelle Zinsumfeld beeinflussen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Postbank hervor. Die Befragten mit höherem Bildungsabschluss sind demnach eher geneigt, ihre Anlagestrategie der Niedrigzinsphase anzupassen.

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Der Großteil der Bundesbürger lassen sich bei der Geldanlage nicht durch die aktuelle Niedrigzinsphase beeinflussen.

Bei lediglich 15 Prozent der Deutschen hat die aktuelle Niedrigzinsphase Auswirkungen auf die Geldanlage. Das ist das Ergebnis einer repräsentative TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank, für die 1.001 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.

Wenige passen ihre Geldanlagen an

Demnach legen rund neun Prozent der Befragten ihr Geld aus niedrig verzinsten Anlageformen in chancenreichere an. Weitere sechs Prozent geben an, diese Umschichtung zu planen.

Diejenigen, die ihre Geldanlagen bereits angepasst haben, sind  der Umfrage zufolge eher männlich, jünger als 40, berufstätig mit gehobenem Einkommen und verfügen über einen höheren Bildungsabschluss.

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Demnach haben beispielsweise 17 Prozent der Befragten mit Abitur oder Universitätsabschluss ihre Anlagestrategie aufgrund der Niedrigzinsphase geändert. Bei den Befragten mit Volks- oder Hauptschulabschluss geben das demnach lediglich fünf Prozent an. (jb)

Foto: Shutterstock

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