13. September 2018, 19:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

P&R-Gründer verhaftet

Nach übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem im Handelsblatt, wurde der Gründer der P&R-Unternehmensgruppe, Heinz R., festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird demnach Anlagebetrug vorgeworfen.

Infinus-U-Haft in P&R-Gründer verhaftet

Die Staatsanwaltschaft befürchtet Flucht- und Verdunkelungsgefahr.

Die Staatsanwaltschaft München I befürchtet Flucht- und Verdunkelungsgefahr, so die Berichte. Die deutschen P&R-Gesellschaften, die Container-Direktinvestments an Anleger verkauft haben, hatten im März und April diesen Jahres Insolvenz angemeldet.

Betroffen ist ein ursprüngliches Anlagevolumen von rund 3,5 Milliarden Euro. Nach den Feststellungen der Insolvenzverwalter sind jedoch rund eine Million von 1,6 Millionen Containern nicht vorhanden. Ein großer Teil des Anlegergeldes wurde demnach für die Auszahlung von Miet- und Rückkaufansprüchen früherer Anleger verwendet.

Österreichischer Staatsbürger

R. ist nach den Emissionsprospekten von P&R österreichischer Staatsbürger und wickelte seine geschäftlichen Aktivitäten zum großen Teil über eine P&R-Gesellschaft in der Schweiz ab. Beobachter waren insofern verwundert, dass er sich noch immer an seinem Wohnort in Grünwald bei München aufhielt.

R. ist zwar Gründer der P&R-Gruppe und galt stets als ihr Kopf im Hintergrund. Direkt in die Geschäftsführung der deutschen Gesellschaften eingebunden war er jedoch lediglich bis 2007 und – nach dem überraschenden Tod des langährigen Geschäftsführers Werner Feldkamp – nochmals ein knappes Jahr von Ende Juni 2016 bis Anfang Juni 2017.

Er war jedoch noch bis 2018 Direktor der P&R-Gesellschaft in der Schweiz, über die auch das Containermanagement für die deutschen Anleger lief beziehungsweise laufen sollte.

Seite 2: Zunächst mit Insolvenzverwalter kooperiert

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Renten steigen um mehr als drei Prozent

Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli spürbar. In Westdeutschland steigen die Renten um 3,18 Prozent, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Das teilte das Bundesarbeitsministerium am Mittwoch in Berlin mit.

mehr ...

Immobilien

Immowelt: Quadratmeterpreise steigen bis 2020 vierstellig

Beim Preiswachstum auf dem Immobilienmarkt ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht: Gerade in den größten deutschen Städten werden die Kaufpreise für Eigentumswohnungen weiterhin stark steigen, prognostiziert auch das Online-Portal Immowelt.

mehr ...

Investmentfonds

Anleger: Risiken richtig steuern

Anfang 2018 strotzten die Anleger vor Zuversicht, mussten sich in der Folge jedoch auf bescheidenere Renditen und höhere Volatilität einstellen. Wie jetzt das Risikomanagement aussehen sollte.

Gastbeitrag von Michaël Lok, Union Bancaire Privée (UBP)

mehr ...

Berater

Fondsfinanz: 5.200 Messebesucher und ein neuer Partner

Der Maklerpool Fondsfinanz konnte auf seiner diesjährigen Makler- und Mehrfachagentenmesse (MMM) im MOC München 5.200 Fachbesucher begrüßen. Besonders gefragt waren nach Angaben des Unternehmens die IDD-konformen Fachvorträge.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB bringt Anleger ins Milliardärs-Business

Ein echter Mega-Deal ist dem Asset Manager RWB für seine Anleger gelungen: Über den Zielfondsmanager Marlin Equity Partners sind diese jetzt an den Geschäften von Milliardär Richard Branson beteiligt.

mehr ...

Recht

Straßenverkehr: Was tun bei falschen Anschuldigungen?

Strafen vom Bußgeld bis zum Führerscheinentzug muss nur fürchten, wer sich nicht an die Verkehrsregeln hält – so zumindest in der Theorie. Trotzdem kommt es in der Praxis immer wieder zu potenziell teuren Falschanschuldigungen.

mehr ...