26. Juli 2018, 12:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Urteil: Bafin darf Daten von Anlageberatern speichern

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) darf weiterhin personenbezogene Daten von Anlageberatern bei Sparkassen speichern. Das entschied der Hessische Verwaltungsgerichthof in Kassel und wies damit die Berufung mehrerer Kläger gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt/Main aus dem Jahr 2014 zurück.

Bundesarbeitsgericht in Urteil: Bafin darf Daten von Anlageberatern speichern

Die Bafin darf weiterhin die Daten von Anlageberatern der Sparkassen speichern.

 

Die als Anlageberater bei verschiedenen Sparkassen tätigen Kläger hatten eine Löschung ihrer Daten – bestehend aus Vorname, Name, Geburtsdatum und -ort sowie Beginn ihrer Beschäftigung – beantragt. Die Aufseher der Bafin hatten ihnen zuvor mitgeteilt, welche persönlichen Daten gespeichert sind, eine Löschung aber abgelehnt.

In der Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs heißt es, dass die Voraussetzungen eines Löschungsanspruchs nicht erfüllt seien. Es sei gesetzlich geregelt, welche Daten der Gesetzgeber gespeichert sehen wolle, um eine Identifikation der Mitarbeiter zu ermöglichen – und dies seien die Namen sowie Tag und Ort der Geburt. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...