Geldvermögen: Die Deutschen verlieren pro Sekunde 3.573 Euro

Derzeit verlieren die Privathaushalte rund 3.573 Euro pro Sekunde. Das entspricht in 1-Euro-Münzen ungefähr einem Stapel mit dem Gewicht von 26,8 Kilogramm, der sekündlich verschwindet. Monatlich sinkt das Geldvermögen hierzulande um rund 9,26 Milliarden Euro. Den Rückgang berechneten die Experten des Finanzportals Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Quartalszahlen der Bundesbank.


Zwischenzeitlich fiel der Wert der Vermögensuhr wieder unter die sechs Billionen Euro-Grenze. Die Vermögensuhr zeigt die Entwicklung des Geldvermögens in Echtzeit.

Sicherer Hafen: Sichteinlagen

Zwischen dem 3. und 4. Quartal 2018 steuerten die privaten Haushalte sichere Häfen an. Entsprechend stieg der Anteil an Bargeld und Einlagen um 7.347 Euro pro Sekunde. Zum Vergleich: Zwischen dem 2. und 3. Quartal 2018 lag der Anstieg nur bei 3.648 Euro pro Sekunde. Stabil aufwärts geht es auch bei Lebens- und Rentenversicherungen, die zwischen dem 3. und 4. Quartal 2018 sekündlich um 2.264 Euro anwuchsen. Ein kleines Plus lässt sich zudem bei Geldmarktfonds entdecken (25 Euro pro Sekunde).

Kursverluste: Aktien sinken um 5.963 Euro pro Sekunde

Rückzug war hingegen bei Aktien und Fonds angesagt. Die Kursverluste an der Börse sorgen für ein Minus von 5.963 Euro pro Sekunden bei Aktien bzw. 5.045 Euro pro Sekunde bei sonstigen Investmentfonds. Festverzinsliche Wertpapiere verloren zwischen dem 3. und 4. Quartal 2018 453 Euro pro Sekunde.

Der prozentuale Anteil des Bargelds (inkl. Sichteinlagen) am gesamten Geldvermögen kletterte auf fast 27 Prozent. Ein Jahr zuvor lag der Wert noch bei knapp 25,19 Prozent.

Die Deutsche Bundesbank gab kürzlich bekannt, dass das Geldvermögen der Deutschen im 4. Quartal 2018 auf 6,02 Billionen Euro sank. Ein Minus von rund 28 Milliarden zum letzten Quartalswert.

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