Weltweit weniger Weiterbildung

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Fast die Hälfte der Arbeitnehmer, Manager und Führungskräfte glaubt, dass ihre beruflichen Kernkompetenzen innerhalb von fünf Jahren veraltet sein werden.

Die Möglichkeiten zur Weiterbildung in den Unternehmen haben sich im Zuge der Coronakrise verringert. Das hat Degreed, Anbieter einer digitalen Weiterbildungsplattform für Fachkräfte, im Rahmen seiner kürzlich veröffentlichten Studie „The State of Skills 2021“ herausgefunden.

Demnach gab fast die Hälfte der Arbeitnehmer (46 Prozent) weltweit an, dass ihr Arbeitgeber während der Pandemie die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Umschulung reduziert hat. Die Aussage „Mein Arbeitgeber hat die Möglichkeiten zur Höherqualifizierung (zum Beispiel Fortbildung und Entwicklung) im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie reduziert“ fand Zustimmung bei 41 Prozent der Befragten in Deutschland.

52 Prozent der Befragten aus der Finanzbranche antworteten, dass ihr Arbeitgeber die Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie reduziert hat. Noch schlechter war die Situation nur in der ITK-Branche (Informations- und Kommunikationstechnologie), etwas besser in der industriellen Fertigung und bei den Business Services (beide 49 Prozent), gefolgt von der Consumer-Sparte und dem Einzelhandel (42 Prozent) sowie dem Gesundheitswesen (41 Prozent).

Fast die Hälfte (46 Prozent) der Arbeitnehmer, Manager und Führungskräfte glaubt, dass ihre beruflichen Kernkompetenzen innerhalb von fünf Jahren veraltet sein werden. Mehr als 36 Prozent erwarten, dass dies innerhalb von drei Jahren der Fall sein wird.

Auf die Frage „Wann, wenn überhaupt, glauben Sie, dass Ihre beruflichen Kernkompetenzen veraltet sein werden?“ verteilten sich die Antworten hierzulande wie folgt: innerhalb von zwölf Monaten (26 Prozent), drei Jahren (42 Prozent) und fünf Jahren (56 Prozent). Für die Studie wurden mehr als 5.000 Arbeitnehmer, Manager und Führungskräfte befragt.

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