Berater erwarten Bitcoin-Absturz

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Ein Crash beim Bitcoin ist nur eine Frage der Zeit. Davon geht die Mehrheit der Anlageberater in Banken und Sparkassen aus (65%). Dem entsprechend halten auch nur 14 Prozent von ihnen die Kryptowährung für eine seriöse Geldanlage. Das geht aus der aktuellen Umfrage des Fachmagazins Der Zertifikateberater hervor.

Zwei von drei Beratern bestätigen darin, dass sie von Kunden bereits auf den Bitcoin angesprochen wurden.

Die Kurszuwächse bei Aktien sind erfreulich, sie werden aber von neuartigen Investments wie dem Bitcoin bisweilen in den Schatten gestellt. Mit ihrer enormen Wertsteigerung hat die Kryptowährung zuletzt vielfach Begehrlichkeiten geweckt. Auch die Anlageberater in Banken und Sparkassen werden immer wieder auf den Bitcoin angesprochen. Zwei von drei Beratern haben mit ihren Kunden bereits entsprechende Investment-Möglichkeiten diskutiert.

Allerdings erwarten etwa ebenso viele von ihnen über kurz oder lang einen veritablen Kurseinbruch. Nur jeder Vierte geht davon aus, dass der rasante Aufwärtstrend weiterläuft. Dem entsprechend halten auch nur die wenigsten Berater eine Bitcoin-Anlage für seriös (14%).

Deutlich häufiger sprechen Berater mit ihren Kunden deshalb über internationale Aktien, Anlagen mit Nachhaltigkeits-Fokus und Standardindizes. Diese Investments gelten als solider und sind jetzt die Top-3 der gefragtesten Themen in der Beratung. Zudem sorgt die anhaltende Pandemie dafür, dass auch Biotech- und Pharma-Aktien weiter für viele Anleger interessant sind.

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