Honorarberatung: Durchschnittlich akzeptiertes Honorar liegt bei 243 Euro

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Bei einer Honorarberatung erwarten die Befragten nicht unbedingt einen konkreten Abschluss, sondern vielmehr einen generellen „Check“ der bestehenden Verträge.

85 Prozent der von dem Finanzportal FragFina befragten 600 Verbraucherinnen und Verbraucher würden für eine unabhängige Beratung grundsätzlich eine Honorarzahlung akzeptieren. Allerdings erwarten sie dann auch eine objektive, also produktunabhängige Beratung.

In der telefonischen Befragung wurde zudem deutlich, dass es den Verbrauchern weniger um den konkreten Abschluss geht – sie erwarten vielmehr eine „Einordnung“ oder einen „generellen Check“ der bestehenden Verträge. Dann finden sie diese Beratungsleistung auch honorarwürdig. Nach der Höhe des möglichen Honorars befragt, waren die Antworten sehr unterschiedlich und reichten von 200 Euro bis 400 Euro. Die durchschnittliche Höhe des akzeptierten Honorars lag bei 243 Euro, wobei mit steigendem Alter auch die Bereitschaft steigt, ein höheres Honorar zu bezahlen.

Quelle: FragFina

Von den insgesamt genannten 1.034 gewünschten Beratungsfeldern (Mehrfachnennung war möglich) entfiel der Großteil auf die Bereiche Altersvorsorge (24 Prozent) sowie Geldanlage und Investment (21 Prozent). Aber auch für Beratung in Sachen Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung sowie Sachversicherungen würden die Befragten ein Honorar zahlen.

Das 2017 gegründete Finanzportal FragFina agiert mit den Schwerpunkten Finanzbildung und Finanzwissen für Endkunden. Daneben bietet FragFina Finanzberatung in Kooperation mit der JDC-Tochter Finum Finanzhaus.

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