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5. November 2008, 00:00
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HCI mit Mammut-Leistungsbilanz

Die Leistungsbilanz 2007 des Hamburger Emissionshauses HCI Capital AG hat einen Rekordumfang von nicht weniger als 480 Seiten. Die elektronische Version des Soll-Ist-Vergleichs hat als pdf-Datei eine Größe von 12 MB, die gedruckte Fassung wiegt mehr als zwei Kilo.

Das enorme Volumen resultiert einerseits daraus, dass HCI mit insgesamt 468 Fonds bislang mit Abstand die meisten Beteiligungsangebote aller deutschen Initiatoren aufgelegt hat. Andererseits war das Unternehmen im Vorjahr noch mit weniger als der Hälfte der Seiten ausgekommen.

Grund für die Explosion des Umfangs: Anders als in den Vorjahren stellt HCI die Ergebnisse nicht mehr nur tabellarisch dar, sondern ? mit Ausnahme der bereits aufgelösten Angebote und der Fonds der Tochtergesellschaft HSC – für jeden Fonds auf einer einzelnen Seite mit jeweils rund 130 Zahlen plus Erläuterungen. Zusammen mit tabellarischen Übersichten dürfte die Leistungsbilanz weit über 50.000 Zahlen enthalten.

So sehr das Bemühen der Branche und ihres Verbands VGF, Berlin, um Transparenz zu begrüßen ist: Kritiker werde nun wohl nicht zu Unrecht die Fragen stellen, ob HCI nicht über das Ziel hinausschießt. Denn wer soll das alles lesen? Selbst die Wirtschaftsprüfer Björn Hagedorn und Frank Fruggel von der RTC Revision Treuhand Consulting GmbH, Bremen, weisen in ihrer Prüfungsbescheinigung darauf hin, dass sie die Angaben in der Leistungsbilanz nur auf Basis von Stichproben geprüft haben. (sl)

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