17. März 2020, 10:41
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Coronavirus: Die Angst der Bevölkerung wächst

Die Furcht der Bevölkerung von Ansteckung mit dem Coronavirus wächst spürbar. Doch zeigt sich die Mehrheit der Bevölkerung mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden. Das zeigt der neue wöchentliche Corona-Tracker des Beratungsunternehmens You Gov.

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Der unsichtbare Feind macht den Deutschen zunehmend Angst

 

Das Coronavirus bewegt die Welt und verändert die Art und Weise, wie Menschen weltweit ihren Alltag und ihre Mobilität gestalten, aber auch ihre Empfindungen und Einstellungen.

Anfang März 2020 gaben 21 Prozent der deutschen Befragten an, große Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19, dem Coronavirus, zu haben. Mitte März sagen schon fast zwei von Fünf (37 Prozent), große Angst vor der Ansteckung mit dem Virus zu haben.

Das sind Ergebnisse des neuen wöchentlich aktualisierten Corona-Trackers der internationalen Data & Analytics Group You Gov, für den bisher insgesamt 2.072 Personen ab 18 Jahren vom 02.-04. März 2020 sowie 2.035 Personen vom 13.-16. März 2020 bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

51 Prozent finden, dass die Regierung besser mit dem Coronavirus umgeht als noch vor zwei Wochen

Die Mehrheit der Deutschen ist mit dem Umgang der Bundesregierung in Bezug auf COVID-19 zufrieden: Die Hälfte (51 Prozent) der Befragten schätzt den Umgang mit der Situation als gut ein, 40 Prozent als schlecht. Anfang März sagten zunächst 44 Prozent, dass sie den Umgang der Bundesregierung mit dem Coronavirus als gut einschätzten, 38 Prozent als schlecht.

Leicht sinkendes Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem

Das Vertrauen der Deutschen in das deutsche Gesundheitssystem in Bezug auf das Coronavirus hat sich von Anfang zu Mitte März leicht aber nicht signifikant verschlechtert: In den ersten März-Tagen sagte mehr als die Hälfte (56 Prozent), dass sie Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem habe, 37 Prozent gaben an, nicht sehr viel oder kein Vertrauen zu haben. Einige Wochen später sagen noch 53 Prozent, dass sie Vertrauen haben, 40 Prozent, dass sie keins haben. (dr)

Foto: Shutterstock

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