24. März 2020, 16:25
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Coronavirus: Keine Angst wegen Halsweh

Kratzt es im Hals? Zwar kann eine Corona-Infektion sich so äußern. Doch das ist erstmal kein übermäßiger Grund zur Sorge, betont der Direktor der Klink für Infektiologie der Universität Essen. Was bei einem Ansteckungsverdacht zu tun ist.

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Aktuell ist auch Grippesaison

Das Coronavirus breitet sich immer stärker in Deutschland aus. Kratzen im Hals, Husten oder Fieber führen bei vielen im Moment zu der bangen Frage: Bin ich erkrankt? Denn laut Robert-Koch-Institut (RKI) kann eine Infektion mit dem Virus Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber hervorrufen.

Doch selbst wenn dahinter das Virus Sars-Cov-2 stecken sollte, ist das kein Grund zu übermäßiger Sorge. „Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei solchen Symptomen schwere Verläufe gibt, ist ganz klein“, beruhigt Oliver Witzke, Direktor der Klinik für Infektiologie der Universitätsmedizin Essen. „Das ist ja anders, als wenn man keine Luft kriegt. Da steht es ja außer Frage, dass man sich in medizinische Betreuung begibt.“

Ein Großteil der berichteten Covid-19-Erkrankungsfälle verliefen laut der Website Infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mild. Teils könne Covid-19 – die von dem Erreger ausgelöste Erkrankung – aber schwer verlaufen, etwa mit Atemproblemen oder Lungenentzündung. Das ist laut RKI bei etwa 15 von 100 Infizierten der Fall. Vereinzelt verläuft sie auch tödlich.

Was bei einem Ansteckungsverdacht zu tun ist

Beim Verdacht, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, gilt zunächst: Wer Kontakt zu Infizierten hatte, sollte sich unabhängig vom Auftreten von Symptomen bei seinem Gesundheitsamt melden. Gleiches gilt für Reisende aus Risikogebieten, bei denen Symptome auftreten. Das RKI bietet online eine Postleitzahlsuche an, um das zuständige Gesundheitsamt zu finden.

Alle anderen wenden sich bei verdächtigen Symptomen an das Amt oder den Hausarzt, der bei Verdacht auf Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus eine Laboruntersuchung veranlassen kann. Betroffene sollten vor dem Gang in die Praxis unbedingt dort anrufen – um nicht noch schlimmstenfalls andere anzustecken. (dpa-AFX/IhreVorsorge)

Foto: Shutterstock

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