BFW: Koalition benachteiligt Immobilien

Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass mit Wirkung zum
1. Januar 2006 die Eigenheimzulage und die degressive Absetzung für Abnutzung (AfA) für Neubauten abgeschafft werden. Als Ausgleich dafür soll selbst genutztes Wohn-eigentum zum 1. Januar 2007 besser in die geförderte Altersvorsorge integriert werden. Wörtlich heißt es im Koalitionsvertrag: „Die Diskriminierung gegenüber anderen Formen der Altersvorsorge wird im Interesse einer echten Wahlfreiheit für die Bürger beseitigt.“

Der Berliner Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) fordert, dass es Änderungen bei der Eigenheimzulage und der degressiven AfA allenfalls gleichzeitig mit der besseren Einbeziehung der Immobilie in die Altersvorsorge geben dürfe. „Es ist wenig hilfreich, dass man praktisch ab sofort die Rahmenbedingungen für Bauherren, Erwerber von Immobilien und Vermieter drastisch verschlechtert, aber die im Gegenzug dafür versprochene Verbesserung um ein Jahr verschiebt“, kritisiert BFW-Vorsitzender Walter Rasch.

Positiv bewertet der BFW, dass im Koalitionsvertrag die Einführung von Real Estate Investment Trusts (Reits) grundsätzlich befürwortet wird und ?die Erweiterung der Investitions- und Anlagemöglichkeiten für Public Private Partnerships? verbessert werden soll.

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