Anzeige
2. März 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BVI: Keine Bevorzugung von Reits

Der Frankfurter BVI Bundesverband Investment und Asset Management begrüßt die geplante Einführung von Reits als eine Stärkung des Finanzplatzes Deutschland. Allerdings solle darauf geachtet werden, dass Reits gegenüber offenen Immobilienfonds keine unsachgemäßen Wettbewerbsvorteile genießen und ausreichender Anlegerschutz gewährleistet ist.

?Diese Ziele können am besten erreicht werden, wenn die rechtlichen Voraussetzungen für die Auflegung deutscher Reits im Investmentgesetz geregelt werden?, sagt Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des BVI. Um den rechtlichen Rahmen für Reits in Deutschland zu schaffen, bedürfe es nur einer einfachen Gesetzesänderung: Den zulässigen Anlagekatalog der Gesellschaftsform Investmentaktiengesellschaft, der gegenwärtig auf Wertpapiere beschränkt ist, um Grundstücke und Grundstücks-Gesellschaften zu erweitern.

Damit wäre der Anlegerschutz gewährleistet, ebenso wie die für Reits erforderliche Steuerfreiheit auf Ebene der Gesellschaft und eine Besteuerung ausschließlich beim Anleger, ohne dass die Ausschüttung auf 80 oder 90 Prozent der Erträge festgeschrieben werden müsse.

Falls entgegen diesem Vorschlag für Reits eine gesetzliche Regelung außerhalb des Investmentgesetzes getroffen wird, muss laut BVI sicher gestellt werden, dass keine Ungleichgewichte im Wettbewerb entstehen. Daher müssten den offenen Immobilienfonds vergleichbare Geschäftsmöglichkeiten wie Reits eingeräumt werden. Dies gelte insbesondere für die diskutierte steuerbegünstigte Einbringung von Immobilien in einen Reit oder einen offenen Immobilienfonds.

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...