Immoverbände fordern Fachpolitiker

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) Deutschland, Frankfurt, und der Immobilienverband Deutschland (IVD), Berlin, haben die politischen Parteien aufgefordert, nach der Bundestagswahl jeweils einen immobilienwirtschaftlichen Sprecher in den einzelnen Fraktionen zu benennen. Damit soll der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Branche Rechnung getragen werden.

?Die Politik erwartet von uns zu Recht, dass die Immobilienwirtschaft politische Rahmenbedingungen, die sie betrifft, mitgestaltet.Genauso wichtig ist es für die Immobilienwirtschaft, im Deutschen Bundestag Ansprechpartner zu haben?, erläutert Sascha Hettrich, Vorstandsmitglied der RICS Deutschland.

?Die Ansprechpartner in den Fraktionen waren in der Vergangenheit häufig Verkehrspolitiker, die auch für wohnungswirtschaftliche Belange zuständig waren?, ergänzt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD. Es sei an der Zeit, eigene Fachpolitiker für diese Aufgabe zu benennen, die nicht nur die Bereiche Bauen und Wohnen abdecken. Der betroffene volkswirtschaftliche Gesamtwert sei vor dem Hintergrund von Arbeitsplätzen in der Branche und Vermögenswerten der Bevölkerung zu bedeutend, um ihn zu ignorieren.

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