ebs weist Vorwürfe zurück

Die European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel, hat der Kritik des ausscheidenden Professors Karl-Werner Schulte widersprochen. Schulte wechselt mit sämtlichen Professoren des Departments of Real Estate und der Immobilienakademie an die Universität Regenburg (siehe cash-online vom 2. Mai 2006). Eine weitere Einrichtung, die ebs Finanzakademie, verbleibt dagegen in Oestrich-Winkel. Als Grund für sein Ausscheiden hatte Schulte angegeben, dass es Veränderungen in der Hochschulstrategie gebe, die sich negativ auswirkten. Die ebs weist diese Vorwürfe zurück. Insbesondere die Behauptung, die Zahl der Gastdozenten solle reduziert werden, sei nicht richtig. Diese sei den Departments völlig frei gestellt.Grund für die Meinungsverschiedenheit sei dagegen, dass die ebs eine EQUIS-Akkreditierung (European Quality Improvement System) anstrebe. Diese Anpassung an internationale Standards erfordere eine Internationalisierung der Ausbildungsinhalte und sei mit diversen Auflagen für das formale Verhältnis der Hochschule zu den Weiterbildungsakademien verbunden. Schulte hatte unter anderem kritisiert, dass an der ebs künftig alle Vorlesungen in Englisch abgehalten werden sollen und die ebs die volle Kontrolle über die Weiterbildungsakademien fordere.

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