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20. Juli 2007, 00:00
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Weltweite Investitionen auf Rekordhoch

Die globalen direkten Immobilieninvestments haben innerhalb von zwölf Monaten weltweit um 16,6 Prozent zugenommen, meldet Jones Lang LaSalle, London ? heißester Markt der Welt ist Singapur.

Wie das Immobilienberatungsunternehmen mitteilt, liegen die direkten Investitionen in Gewerbeimmobilien im ersten Halbjahr 2007 auf dem Rekordwert von 382 Milliarden Dollar. Die vorläufigen Zahlen zeigen, dass sowohl die amerikanische, europäische als auch die asiatisch-pazifische Region dabei erneut zulegen konnten.

In den USA kletterten die Gesamtinvestitionen um fast ein Drittel auf 170,7 Milliarden Dollar. Gegenüber 2006 wurde die Mehrzahl der Top-Immobilien an Investoren aus dem Inland verkauft. Grund: REITs wurden im großen Stil von Private-Equity-Investoren privatisiert, anschließend wurden die Portfolios aufgelöst und Topobjekte weiterverkauft.

Weitaus schwächer war dagegen der Anstieg auf dem europäischen Markt: Die Investment-Volumina stiegen um 4 Prozent auf 156,6 Milliarden Dollar. Mehr als Zweidrittel des Volumens entfallen auf Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Zudem hätten sich die deutschen Fonds mit deutlich verstärktem Engagement auf den europäischen Investment-Märkten zurückgemeldet, so JLL. Viele von ihnen verfügen nach den heftigen Verkaufsaktivitäten in 2006 über eine beträchtliche Liquidität.

Die Investitionen in den asiatisch-pazifischen Raum stiegen um 12 Prozent auf 55 Milliarden Dollar. Singapur erwies sich dabei als der heißeste globale Markt im ersten Halbjahr 2007. Die Kapitalwerte in Spitzenlagen stiegen dort im ersten Halbjahr um 50 Prozent, angeheizt durch ein erstaunliches Mietwachstum und die Renditekompression.

“Die höheren Finanzierungskosten in Europa und Nordamerika haben in vielen Märkten eine negative Renditespanne zur Folge. Stark fremdfinanzierte Investoren werden dadurch gezwungen, zunehmend opportunistische Strategien zu verfolgen, wie Projektentwicklungen und Neupositionierungen von Anlagevermögen?, erklärt Tony Horrell, CEO der European Capital Markets Group von Jones Lang LaSalle. Eigenkapital gestützte Investoren würden im Bieterwettbewerb gegen diese hoch fremdfinanzierten Investoren mittlerweile eine starke Position einnehmen. (hi)

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