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7. Mai 2008, 00:00
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IVD-Wohn-Preisspiegel: Altbaumieten steigen

Die Mieten in guten und mittleren Lagen in Deutschland steigen weiter. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Altbauwohnungen in Großstädten.
Dort hat es im zweiten und dritten Quartal 2007 einen Preisanstieg um 2,6 Prozent gegeben ? im Durchschnitt stiegen die Mieten für Altbauten um 0,7 Prozent.
Das zeigt eine jüngst veröffentlichte Auswertung des Wohn-Preisspiegels 2007/2008, den der Immobilienverband Deutschland IVD, Berlin, jährlich erstellt.

Auch die Mieten für Objekte neuerer Baujahre kletterten im Betrachtungszeitraum: Wohnungen in mittlerer Wohnlage aus der Nachkriegsära verzeichneten einen Mietanstieg von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Neubau-Erstbezug fällt der Preisanstieg um etwa ein halbes Prozent höher aus.

Bei der Betrachtung einzelner Städte gibt es indes erhebliche Unterschiede. Mit 8,90 Euro pro Quadratmeter müssen Mieter in München rund 75 Prozent mehr für eine Wohnung aus der Nachkriegszeit aufbringen, als im restlichen Bundesgebiet. Es folgen Stuttgart, Darmstadt, Mainz sowie Wiesbaden und Heidelberg mit Quadratmeterpreisen zwischen 8,50 Euro und 7,60 Euro. Die Bundeshauptstadt Berlin liegt mit durchschnittlichen Mieten von 5,90 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Niveau der anderen deutschen Großstädte.

?Die Entwicklung insgesamt stützt die These des IVD, dass es durch die sich weiter vergrößernde Lücke zwischen dem Neubaubedarf und dem tatsächlichen Neubau mittelfristig insbesondere in Metropolen und Metropolräumen zu einer Verknappung von Wohnraum und damit zu weiteren, teils deutlichen Mietsteigerungen kommen wird, wenn die Bundesregierung nicht die für eine Trendumkehr notwendigen Maßnahmen ergreift?, kommentiert Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des IVD.

Schicks Interpretation wird durch die Zahlen des Statistischen Bundesamts gestützt. Denen zufolge gingen die erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen im vergangenen Jahr um 26,3 Prozent auf 182.000 zurück. Damit ist ein neuer Tiefststand in der Nachkriegszeit erreicht. (hb)

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