16. Juni 2010, 12:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Patrizia KAG kauft groß für Wohnungsfonds ein

Die Patrizia Immobilien Kapitalanlagegesellschaft (KAG) hat für ihre in Deutschland investierende Spezialfonds 508 Wohneinheiten in sogenannten Engpass-Städten mit einer Gesamtfläche mit annähernd 50.000 Quadratmetern Gesamtfläche erworben. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt etwas über 125 Millionen Euro.

PAT Buerohaus Augsburga-127x150 in Patrizia KAG kauft groß für Wohnungsfonds einBei den erworbenen Wohnimmobilien handelt es sich um Bestandswohnungen, im Bau befindliche Wohnobjekte und Projektentwicklungen in Düsseldorf, München und Stuttgart. “In mehreren Transaktionen haben wir diesen Betrag in Wohnobjekte für den German Residential Fonds I und den Urbanitas investiert”, sagt Michael Vogt, Sprecher der KAG-Geschäftsführung. “Sie unterstreichen sehr deutlich die Ankaufspolitik. Auch für unsere Spezialfonds erwerben wir nur Wohnimmobilien in Lagen, die sich durch steigende Nachfrage bei begrenztem Angebot auszeichnen. Die Landeshauptstädte Nordrhein-Westfalens, Baden-Württembergs und Bayerns zählen zu dieser Kategorie von sogenannten Engpass-Städten.”

Nach den Ergebnissen des Patrizia-Research müssten beispielsweise in Stuttgart genauso wie in Düsseldorf durchschnittlich jährlich etwa 5.000 Wohnungen neu gebaut werden, um den Bedarf zu decken. Tatsächlich werden aber zurzeit gerade einmal 1.000 Wohnungen neu geschaffen. In der Konsequenz werde die Nachfrage den Markt dominieren mit entsprechenden Effekten auf Miet- beziehungsweise Kaufpreisentwicklung. Dies sei heute schon in München beobachtbar, wo allein im letzten Jahr die Mieten laut Mietpreisspiegel um 6,3 Prozent gestiegen sind.

“Wohnimmobilien in diesen Lagen garantieren einerseits nachhaltig einen stabilen Cash-Flow. Andererseits stellen sie eine stabile Kapitalanlage mit der Option auf Wertzuwachs dar. Genau das suchen institutionelle Anleger, wobei das indirekte Immobilieninvestment im Trend liegt”, kommentiert Voigt die Erkenntnisse der Research-Abteilung. “Spezialfonds werden hiervon insbesondere profitieren, da sie einerseits alle Vorteile eines regulierten Instruments mit sich bringen, andererseits dem Investor zusätzliche strategische und operative Flexibilität bieten”, so Voigt weiter.

Nach Auffassung von Vogt wird das Interesse institutioneller Investoren weiter zunehmen. Die aktuelle Zinssituation, die geringe Volatilität von Wohnimmobilien in Ballungszentren, die geringe Korrelation mit anderen Asset-Klassen und die Inflationserwartungen sprächen für weitere Investitionen in Wohnimmobilien. “Wir werden auch über weitere Ankäufe für unserem Europafonds, den Euro City Residential Fonds I, unsere Präsenz auf ein neues europäisches Zielland ausdehnen”, so Vogt. (te)

Foto: Patrizia

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Branchenstudie: Versicherer sehen durch Corona mehr Chancen als Herausforderungen

Die Corona-Krise hat weltweit zu einem hohen Maß an Unsicherheit geführt. Rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie stellt sich zumindest für die deutsche Versicherungswirtschaft die Situation deutlich positiver dar als noch zu Beginn. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY und der V.E.R.S. Leipzig GmbH hervor. Die Gründe.

mehr ...

Immobilien

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Investmentfonds

Clartan Associés und Ethos bündeln Expertise in einem ESG-Fonds

Der unabhängige Vermögensverwalter Clartan Associés und die im Bereich der sozial-verantwortlichen Investitionen langjährig erfahrene Schweizer Ethos lancieren gemeinsam einen europäischen Nachhaltigkeitsfonds: den Clartan Ethos ESG Europe Small & Mid Cap.

mehr ...

Berater

Plansecur-Messe 2020 komplett digital

Die Finanzberatungsgruppe Plansecur lädt zu ihrer coronabedingt ersten virtuellen Finanzplanungsmesse ein. Auf der ausschließlich für geladene Berater und Partner geöffneten Online-Veranstaltung werden rund 400 Teilnehmer erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Negative Zinsen auch im Immobilienbereich nicht mehr ausgeschlossen”

Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig, auch wegen der weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Bild zeichnete Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich einer Online-Konferenz der Project Unternehmensgruppe. 

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...