Patrizia öffnet Kerngeschäft für institutionelle Investoren

Die Patrizia Immobilien AG öffnet ihr Kerngeschäft für institutionelle Investoren und legt gemeinsam mit einer Pensionskasse einen Wohnimmobilienfonds auf. Angestrebt wird eine Rendite, die um 50 Prozent über dem üblichen Niveau für Core-Investments liegt.

haeuserreihe-shutt_47099128Der Fonds „Patrizia Wohnmodul I“ soll in eine Kombination aus Bestands- und Revitalisierungsobjekten sowie Projektentwicklungen investieren. Neben dem Ankauf sowie dem Asset- und Property Management ist nach Aussage von Patrizia als Exit-Strategie der Blockverkauf ebenso vorgesehen wie der Einzelverkauf im Wege der Wohnungsprivatisierung. Partner für diesen Fonds ist nach Unternehmensangaben eine namhafte Pensionskasse, die ein Startvolumen von 100 Millionen Euro Eigenkapital zugesagt habe. Die Patrizia selbst sei ebenfalls mit einem nennenswerten Betrag am Wohnmodul I beteiligt. Die ersten Investments für den neuen Fonds seien schon getätigt worden.

„Mit unserem neuartigen Fondskonzept erweitern wir den Anlagehorizont in zweierlei Hinsicht. Zum einen können auch Projektentwicklungen und Revitalisierungsbestände gekauft werden, zum anderen dürfen Wohnungen auch schon während der Investmentphase veräußert werden – sei es im Wege des Block- oder Einzelverkaufs“, sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der Patrizia Immobilien AG. Für den Co-Investor habe dies den Vorteil, dass er Wohnimmobilien erwerben könne, die eine bessere Renditeerwartung versprechen und deren vermeintlich höhere Risiken mit Hilfe der Immobilienkompetenz der Patrizia beherrschbar seien.

Über die Laufzeit des Fonds strebt der Wohnmodul I eine Gesamtrendite an, die laut Patrizia etwa 50 Prozent über der von klassischen Core-Wohnimmobilienfonds liegen soll. Mit dem neuen Fondskonzept setze Patrizia ihre strategische Ausrichtung um, künftig ihr Eigenkapital verstärkt im Rahmen von Co-Investments zu investieren.

„Mittlerweile ist Patrizia organisatorisch und personell so aufgestellt, dass wir jedes Jahr ein Immobilienvermögen von etwa einer Milliarde Euro neu in unser Management übernehmen können“, so Egger. Als Immobilien-Investmenthaus könne das Unternehmen alle Dienstleistungen selbst erbringen, was den Ergebnisanteil des Dienstleistungsgeschäfts deutlich steigere. (bk)

Foto: Shutterstock

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