Deutschlands teuerste Wohnstraßen: Preise steigen weiter

Zu den Aufsteigern zählt laut der Liste des Maklerhauses auch Konstanz ganz im südwestlichen Ende Deutschlands. Im Alpsteinweg wurden im zurückliegenden Jahr Preise demnach wie an der Hamburger Elbchaussee erzielt. Auch dort werde der Blick gezahlt – in diesem Fall über den Bodensee. Dass Grundstücke am Wasser zu den begehrtesten Lagen gehören, führt laut Engel & Völkers letztlich auch zu Spitzenpreisen an allen bayerischen Seen, angeführt vom Tegernsee und Starnberger See, bei denen unter anderem auch die rasche Erreichbarkeit Münchens die Preise treibt. In Baden-Baden kam es gemäß Liste zu einem Tausch zwischen der Kaiser-Wilhelm-Straße und der Lichtentalerallee; beide Straßen liegen im Zentrum nur ein Steinwurf von Theater, Spielcasino und Kurpark entfernt.

Auf weiter stabil hohem Niveau befinden sich laut Engel & Völkers auch die Preise in den exklusivsten Straßen von Stuttgart und Köln. Herausragend sei die Rautenstrauchstraße in Köln-Lindenthal, wo unweit des schönen Stadtparks 7.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt wurden, sowie die Robert-Bosch-Straße am Stuttgarter Killesberg.

„Bei allen teuren Straßen muss jedoch bedacht werden, dass dort nicht unbedingt jedes Objekt automatisch die registrierten Spitzenpreise erzielt. Neben der Bestlage zählen weiterhin alle wichtigen Merkmale, die eine Objektqualität bestimmen, wie etwa die Ausrichtung auf dem Grundstück, der Zustand, die Grundrisse, die richtige oder falsche Seite einer Straße und vieles mehr“, schränkt Kai Enders ein. (te)

Foto: Shutterstock

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