25. April 2012, 10:07
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Wohnungsmarkt Frankfurt: Mieten erreichen neues Rekordniveau

Wohnen in Mainhattan wird immer teurer. Die Mieten in Frankfurt am Main sind auf 12,30 Euro pro Quadratmeter und damit um acht Prozent gestiegen. Das zeigt der Marktbericht des Portals Immowelt.de.  

Wohnungsmarkt Frankfurt: Mieten erreichen neues RekordniveauDamit ist der Quadratmeterpreis in der gefragten Mainmetropole, die sich durch Attraktivität, eine hohe Arbeitsplatzdichte und stetigen Zuzug im 1. Quartal 2012 auszeichnet, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum nun fast doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt (6,30 Euro).

Am teuersten wohnen Mieter laut Immowelt.de-Marktbericht mit 14,80 Euro pro Quadratmeter nach wie vor im nobel-gediegenen Westend mit seinen luxussanierten Gründerzeitvillen (plus zehn Prozent). Aber auch in den benachbarten Stadtteilen ziehen die Preise deutlich an. Am sichtbarsten werde dies im studentisch-bunten Bockenheim (14 Euro) und im Nordend (14,10 Euro) mit seiner jungen, urbane Bevölkerung. Die wachsende Beliebtheit beider Stadtteile habe die Mieten im letzten Jahr um bis zu 25 Prozent nach oben getrieben.

Wer Mieten unter elf Euro sucht, muss nach Angaben des Portals an den westlichen oder östlichen Stadtrand ziehen oder sich mit dem Industrie-Charme Griesheims (9,50 Euro) anfreunden. Am günstigsten lebe es sich in Nieder-Erlenbach, am nördlichen Stadtrand Frankfurts Richtung Wetterau. Hier seien die Quadratmeterpreise sogar um sieben Prozent auf 8,40 Euro gesunken.

Eigenheiminteressenten zieht laut Immowelt.de in Frankfurt derzeit vor allem das Neubaugebiet Riedberg im nordwestlichen Kalbach Käufer an. Ein Viertel aller Wohnungsneubauten der Stadt konzentriert sich in diesem Stadtteil. Der Quadratmeterpreis ist nach Angaben des Portals im letzten Jahr um 17 Prozent auf 3.387 Euro gestiegen und liegt somit höher als in Bockenheim (3.070 Euro) oder dem Nordend (2.969 Euro). Auch der Stadtteil Mitte-Nord gewinne an Attraktivität für Käufer, die Preise stiegen nach Immowelt.de-Zahlen dort um 21 Prozent auf 3.116 Euro. Im bis dato sehr günstigen Niederrad südlich des Mains sorgten stadtplanerische Projekte ebenfalls für Aufwertung und steigende Preise (2.507 Euro, plus 25 Prozent).

Im Durchschnitt kosten Eigentumswohnungen in Frankfurt 2.837 Euro laut Immowelt.de-Marktbericht (plus drei Prozent) und liegen damit rund 1.100 Euro über dem Bundesdurchschnitt von 1.741. Nach wie vor teuerstes Pflaster für Frankfurter Wohnungskäufer sei mit 5.398 Euro das Westend. (te)

2 Kommentare

  1. Immobilienbesitz in den Metropolregionen sind selten ein Fehler. Baugeld ist günstig, nur leider das Angebot knapp. Die Nachfrage nach privaten Finanzierungen in Frankfurt ist stark gestiegen.

    Kommentar von André Perko — 7. Juli 2012 @ 06:24

  2. Spätestens zu solchen Zeiten lohnen sich Eigenheime.

    Kommentar von Jan Lanc — 27. April 2012 @ 13:11

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