US-Immobilien: Innovation statt Produktion

In den Vereinigten Staaten ist die Nutzungsart Büro besonders gefragt. Das deckt sich mit der Zukunftsindustrie, die weniger nach Produktionsflächen, aber dafür stärker nach modernen Büroflächen sucht. Gastbeitrag von Gabriele Volz, Wealth Cap

Gabriele Volz: "Je nach Standort haben sich ganze Industrien an den 'Innovationshubs' angesiedelt."
Gabriele Volz: „Je nach Standort haben sich ganze Industrien an den ‚Innovationshubs‘ angesiedelt.“

Nach wie vor ist in diesem Segment eine hohe Nachfrage bei einer vergleichsweise niedrigen Fertigstellungsrate neuer Immobilien zu verzeichnen.

Präferiert suchen Investoren nach den sogenannten „live/work/play environments“. Gemeint sind Standorte mit besonders hoher Lebensqualität, wie sie von modernen, oftmals hoch qualifizierten Potenzial-Arbeitnehmern bevorzugt oder gar erwartet werden. Im Fokus stehen dabei hochfunktionale Gebäude. Das spiegelt den Trend der modernen Arbeitsgesellschaft wider, die neben flexiblen Arbeitsplätzen ein ansprechendes Umfeld erwartet.

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„Innovation Districts“ sind gezielt entwickelte Wirtschaftsoberzentren, die sich um viele große Metropolen der USA gruppieren. Sie profitieren meist von dort ansässigen Eliteuniversitäten mit einem bestimmten Forschungsschwerpunkt. Je nach Standort haben sich ganze Industrien an diesen „Innovationshubs“ angesiedelt. Um beispielsweise Boston mit der Harvard Universität und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben sich diverse Biotech-Unternehmen angesiedelt.

Der Prototyp der „Innovation Districts“ liegt allerdings an der Westküste der USA, im Silicon Valley nahe San Francisco. Neben der renommierten Stanford University finden sich hier die Unternehmenszentralen von Google, Apple und Co. Die hohe Dichte an Hightech-Firmen, die bei ihrem Wachstum ständig auf der Suche nach neuen Immobilien sind, und die geringe Flächenverfügbarkeit in diesem engen Tal sorgen für steigende Mieten.

Seite zwei: Dem großen Markt mit einer klaren Strategie begegnen

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