Wirtschaftshaus baut Pflegeimmobilie der 5. Generation

Aufgrund des demografischen Wandels und der damit verbundenen Zunahme von pflegebedürftigen Menschen entstehen immer neue Pflegeobjekte. Einzelne Wohneinheiten in Pflegeimmobilien bieten Unternehmen zunehmend auch als Kapitalanlage für private Investoren an. Die Wirtschaftshaus AG errichtet eine moderne Pflegeimmobilie in Nordrhein-Westfalen.

Illustration des neuen Pflegeobjekts in Unna.

„So sichern Anleger sich eine Altersvorsorge und schaffen gleichzeitig benötigte Pflegeplätze. Doch diese Objekte sollten nicht nur als Kapitalanlage gesehen werden, sondern es geht vor allem darum, ein Zuhause für Senioren zu errichten“, sagt Sandro Pawils, Vorstandsmitglied der Wirtschaftshaus AG. Bei dem neu entstehenden Gebäude in Unna-Hemmerde, einer Pflegeimmobilie der sogenannten 5. Generation, soll die Kombination aus Privatheit, Gemeinschaft, Öffentlichkeit und Selbstbestimmtheit für einen lebenswerten Ruhestand sorgen.

Gemeinschaft fördern

In Unna-Hemmerde entsteht bis Ende 2019 ein dreigeschossiger Neubau mit 80 Wohneinheiten. Der Betreiber, die Bürgerhilfe Dienstleistungs- und Service gGmbH Hemmerde, setzt dabei für die Bewohner auf das moderne Konzept der 5. Generation. Pflegeheime der 5. Generation basieren auf den drei Grundprinzipien „Leben in Privatheit“, „Leben in Gemeinschaft“ und „Leben in der Öffentlichkeit“, das heißt, Senioren werden nicht einfach nur betreut und gepflegt, sondern sollen ihr Leben auch im Alter selbstbestimmt fortführen. Um die Gemeinschaft der Bewohner zu schaffen und zu fördern, gibt es beim Pflegeobjekt Seniorenwohnen Unna-Hemmerde ein lichtdurchflutetes Atrium. Es gibt bereits an anderen Orten wie in Ochtrup in Nordrhein-Westfalen, Jemgum im Rheiderland, Geeste-Dalum im Emsland oder auf der Nordseeinsel Langeoog Atriumhäuser, die nach der empfohlenen Planung der Bürgerhilfe entstanden sind und sich bei den Bewohnern großer Beliebtheit erfreuen.

„Dieser Bereich ist das Herzstück des Hauses: eine Begegnungsstätte, in der sich Bewohner und Besucher in einer hellen Atmosphäre begegnen und aufhalten können“, berichtet Pawils. Ein modernes System verschiebbarer Wände ermöglicht zudem die schnelle Umfunktionierung der Gemeinschaftsräume zu einem Multifunktionsareal, das sich nicht nur als Aufenthalts- oder Therapiebereich, sondern beispielsweise auch als Konferenzraum und inklusive Atrium sogar als Veranstaltungsraum für Aufführungen und Konzerte nutzen lässt.

Privatsphäre ermöglichen

Gleichzeitig legen die Betreiber viel Wert auf den privaten Rückzugsraum der Bewohner. Jede Wohneinheit verfügt über ein eigenes, separates Bad. Alle Bewohner bestimmen selbst, wann sie Gesellschaft suchen oder lieber in ihren eigenen Wohneinheiten Zeit verbringen. Der dritte Grundsatz „Leben in der Öffentlichkeit“ soll ebenfalls die Lebensqualität der Bewohner fördern und die Pflegeobjekte zu einem Platz des Gemeinwesens machen sowie dieses in die Strukturen vor Ort integrieren. Durch beispielsweise Tagespflegeangebote tragen die Objekte wie das Seniorenwohnen Unna-Hemmerde dazu bei, dass Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf die Möglichkeit bleibt, länger in den eigenen vier Wänden zu leben.

„Ohne solche modernen Pflegeeinrichtungen wird es schwer, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Mit einer Investition in eine Wohneinheit des Pflegeobjekts schaffen private Investoren dringend benötigte Pflegeplätze und investieren in die Region. Zudem sorgen Anleger mit dieser Investitionsform für ihr Alter vor und erhalten 4,1 Prozent Rendite“, erklärt Pawils abschließend. (fm)

Foto: Wirtschaftshaus AG

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